Livereview und Bilder – Death and Doom over Koblenz – 02.10.2013

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Death and Doom over Koblenz – Florinsmarkt Koblenz
02.10.2013

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Auch wenn Sludge / Doom-Metal nicht so ganz meinen persönlichen Geschmack trifft, kann man sich ein Konzert im Florinsmarkt eigentlich nicht entgehen lassen. Da ist nämlich immer mächtig was los.

Und zumindest die Jungs von Carnal Ghoul sind ganz meine Baustelle, so dass ich mich auf den Abend sehr gefreut habe.

Aber von Beginn an. Das Konzert sollte eigentlich um 20:00 Uhr beginnen mit den Koblenzern von Corova. Um die selbe Uhrzeit hätte ich aber noch arbeiten müssen, so dass ich mir für den Kurs an diesem Abend eine Vertretung organisiert habe, um pünktlich am Ort des Geschehens zu sein.

Dort angekommen mussten wir erstmal ungefähr ne Stunde auf den wirklichen Beginn warten, denn die Jungs von Mourning Beloveth standen, nachdem schon der Flieger Verspätung hatte, noch ordentlich im Stau.

Zeit genug also, erstmal ein Feierabend-Bierchen zu trinken bis es dann um 21:00 Uhr starten konnte.

Wie gesagt, Sludge trifft nicht meine persönlichen Geschmacksnerven, aber technisch und musikalisch gesehen (Geschmäcker sind ja verschieden, ne?) legen die 5 Jungs von Corova gut vor. DIE Masse an Zuschauern ist trotz des verspäteten Beginns noch nicht am Start, aber der Flo füllt sich während des Auftrittes zusehends. Die Combo, die schon seit ca. 2004 im Underground unterwegs ist, spielte schon zahlreiche Shows in Deutschland, Frankreich und Luxemburg, und haben 2009 mit ihrem Debut-Album „Sequence of a March“ den Grundstein für die nächsten Jahre gelegt.

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Meine Band des Abends waren ganz klar Carnal Ghoul. Im Großraum Marburg / Koblenz ansässig haben sich Gitarrist Daniel Jakobi (vormals: Lay Down Rotten und Milking the Goatmachine) und Drummer Stefan Hüskens (besser bekannt als Tormentor von Desaster) zusammengetan, um uns Fleshripping Death Metal zu präsentieren. Schon der erste Satz macht klar, hier wird gleich der Flo quasi in Schutt und Asche gelegt werden. Kurz und knapp „Wir sind Carnal Ghoul und spielen Death Metal“ – Dann geht es auch schon los. Vor der Bühne wird es eng. Sehr eng und vor allem haarig 😀 Die Stimmung ist super, und dafür, dass die Band erst in diesem Jahr gegründet wurde, ist die Fanbase schon recht ordentlich vertreten. Klare Sache, ist ja auch quasi ein Heimspiel, hier im Flo. Einflüsse wie Dismember, Entombed und Grave machen den Auftritt zu einer runden Sache, und den ersten Silberling „The Grotesque Vault“ kann ich vorbehaltlos empfehlen.

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Der Header, der mittlerweile aus dem Stau direkt in den Florinsmarkt „gefahren“ ist, lässt sich nicht viel Zeit mit langem Soundcheck. Instrumente aufgebaut, kurz angespielt und dann geht es auch schon los. Mit ungefähr einstündiger Verspätung stehen die Jungs von Mourning Beloveth auf der Bühne und geben trotz der zeitlichen Panne direkt Vollgas. Die Fans vor der Bühne, darunter auch Tormentor, geben genauso den letzten Schweißtropfen, wie es die Band rund um Sänger Frank Brennan tut. Die aus dem schönen Irland stammende Band hat das neue Album Formless im Gepäck, spielt aber auch Songs aus älteren Veröffentlichungen. Immerhin sind die Jungs mit wechselnder Besetzung schon seit 1992 aktiv.  Alles in allem eine Runde Sache, auch wenn es für mich persönlich ein bisschen zu wenig „geknüppelt“ hat 😀

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