Livereview und Bilder – Frankfurt Deathfest Vol. I – 28.02.2014 – 01.03.2014

0

Frankfurt Deathfest Pt. I im Elfer Club
28.02.2014 – 01.03.2014

Deathfest Frankfurt_28-02-2014 u 01-03-2014

 

Tag 1, Freitag 28.02.2014

Direkt vom Büro aus ins Death-Getümmel. So lobe ich mir das für einen Freitagmittag. Ich bin zwar ziemlich angeschlagen, und gedopt mit Wick Daymed…. Aber das Deathfest lasse ich mir trotzdem nicht entgehen. Da freu ich mich schon seit Wochen drauf…

Die Karte sowie meine Version des Deathfest-Shirts habe ich schon im Voraus bezahlt, und das Paket inkl. Fotopass sollte an der Kasse hinterlegt werden. Das hat alles echt super geklappt. Ohne Probleme – ich musste nicht mal die Bestätigungs-E-Mail vorzeigen. Man kannte mich schon. Wenn man mit den Worten begrüßt wird „Hey, ich kenn Dich von Facebook“ dann hat man wohl ein kleines bisschen was richtig gemacht.. 😀

Mit Navi war Sachsenhausen auch gar nicht so schwer zu finden. Ich arbeite ja in Heddernheim, da ist das fast ein Katzensprung. Die Parkplatzsuche hat sich dann schon ein bisschen schwieriger gestaltet. Der Elfer liegt mitten in der Fußgängerzone, da sind Parkplätze nicht so reich gesät. Aber ich hatte Glück, und nach 3 Fahrten um den Block habe ich tatsächlich eine Parkbucht erobern können. Ohne Gebühr… wo gibt’s denn noch sowas…. Insgeheim habe ich überlegt, ob wohl mein Auto heut Nacht auch noch da steht… (Anmerkung: Es stand noch da – sogar ohne Knollen *hihi*)

Wie immer war ich natürlich viel zu früh da, der Einlass hatte noch nicht begonnen. Aber nach kurzem Fragen durfte ich dann doch schon eintreten, in die Heiligen Hallen sozusagen…. Treppe runter, rechte Hand liegt die Einlasskontrolle, dahinter, im Flur, die ersten Merch-Stände mit Shirts und CDs. Die Zeit bis zum Beginn des ersten Konzertes stöbere ich dort ein wenig. Aus dem Konzertraum sind noch die letzten Klänge des ersten Soundchecks zu hören.

Ein Mega-Dankeschön geht vorab direkt mal an Little Simon. Der kleine Drummer hat sein Set für das Deathfest zur Verfügung gestellt und so die Veranstaltung mit ermöglicht 😀

Pünktlichst um 17.00 Uhr geht’s dann los. Das erste Deathfest in Frankfurt beginnt… Allerdings nicht, wie angekündigt mit Weeping Skulls – Die stehen (typisch für einen Freitag nachmittag) im Stau. Statt dessen eröffnen Impaled Brutality den Death-Reigen. 4 Musiker aus Frankfurt, die es als erste Band wahrlich nicht leicht haben. Um diese Uhrzeit ist noch nicht so viel los. Die Resonanz aus dem Publikum daher noch recht verhalten. Im Kuh-Kostüm steht auch Veranstalter Mario Hackebeil an der Gitarre mit auf der Bühne und zusammen mit seinen Kollegen zeigt er erstmal, wohin es an diesem Abend gehen wird. Dreckig-Rotziger Death Metal – Das lässt zu späterer Stunde auf den ein oder anderen Circle-Pit hoffen. Nur jetzt leider noch nicht. Dazu ist es wohl noch zu früh am Tag.

Hier geht’s zur GALERIE

Impaled Brutality_28-02-2014_09

 

Im Anschluss dann Weeping Skulls aus Heuchelheim (b. Frankenthal). Den Stau gut hinter sich gebracht legt der Dreier fast direkt los. Anstatt um 18.00 Uhr beginnt die Show schon gegen 17.30 Uhr – Was sich durch den Rest des Abends hindurchzieht. Verspätungen habe ich ja schon einige erlebt, aber das ein Konzert ne halbe Stunde früher zu Ende geht, als geplant – das gibt’s nicht oft… Okay, Weeping Skulls also. Goregrind, und zwar aus der übleren Ecke. Lässt mich ein wenig an Satans Revenge on Mankind denke (Extremefest – wir erinnern uns…) Beim Sänger war ich mir zuerst nicht sicher, ob er ne Maske oder doch nur Makeup trägt… Gut gemacht auf jeden Fall. Und das T-Shirt ist der Kracher, vielleicht sieht man’s auf dem ein oder anderen Bild…. An Bühnenshow gibt es nicht allzuviel, daher sehen die Bilder irgendwie immer gleich aus. Aber hier traut sich der erste Headbanger vor die Bühne, und reisst so ein paar andere mit, die ebenfalls anfangen sich im Takt der Musik zu bewegen. Der Nachmittagsschlaf neigt sich dem Ende zu, scheint mir. Und zum Schluss dieses zweiten Konzertes hat sich die Zuschauerzahl schon sichtbar erhöht und ein erster Pit zeichnet sich ebenfalls ab.

Hier geht’s zur GALERIE

Weeping Skulls_28-02-2014_15

 

Der Dritte Slot gehört RazorRape aus Schweden. Die 3 sind aus dem hohen Norden angereist um auf dem ersten FFM-Deathfest zu performen und bringen das erste mal an diesem Abend den Elfer so richtig in Wallung. Die Eisbärmützen, die die drei zu Beginn tragen, machen sich schon nach dem ersten Kopfnicken selbständig. Hier steppt zum ersten Mal an diesem Abend der Bär (haha, kleines Wortspiel….). Kurz nach den ersten Klängen bildet sich schon ein großer Circle-Pit, und der hält sich die gesamte Spielzeit von 30 Minuten… Das Licht wird hier schlechter zum knipsen, und da ich eh seit der Rising-Anger Party mal den Blitz ausprobieren wollte, tue ich das einfach jetzt mal…. Der Drummer übernimmt wie bei MTGM gleichzeitig die Vocals mit Hilfe eines Headsets, das leider nicht ganz so perfekt eingestellt war, und vor allem am Anfang ein paar Rückkopplungen erzeugt hat, aber zum Ende hin geht’s… Mein Geheimtip Nummer 1 für heute. Und der Gitarrist hat die schönsten Haare, die ich seit Deströyer 666 gesehen habe 😀 So kann der Abend weitergehen, definitiv….

Translated in my very bad schools-english:

The third gig was played by RazorRape from Sweden. The three men were coming from the far north to play on the first Frankfurt Deathfest. And they brought the club for the first time this evening to boil. The polar-bear caps, which the three have worn at the beginning, became independent after the first nod. Here is all hell loose for the first time on this evening. Shortly after the first song has begun, already formed a large circle pit , and keeps the total playing time of 30 minutes … The light is bad to take pictures here , and because I always wanted to try the flash since the Rising Anger Party, I ‚m doing this just now …. The drummer is also the singer, and he uses a headset micro, which was unfortunately set not quite as perfect, and has produced some feedback especially in the beginning. But in the End of that show, it was a bit better. This is my number one Tip for today. Look at theese guys, they have played a good show. And the guitarist has the most beautiful hair I ‚ve seen since Deströyer 666 😀 This evening can continue like this, definitely…

Hier geht’s zur GALERIE

Razor Rape_28-02-2014_20

 

Bisher gingen die Umbauten alle recht fix vonstatten. Der nächste dauert schon ein bisschen länger. Hier werden zum ersten Mal eigene Drums zum Set von Simon dazugebaut. Mephistophelian, die Fünfer-Combo aus Slowenien überlässt nichts dem Zufall. Trotzdem will die Technik nicht so recht mitspielen, und vor allem das Mikro ist die ganze Show über leider nicht ganz so perfekt eingestellt. Der Takt ist ein bisschen langsamer als bei RazorRape, und demnach sind die Leute im Pit auch diesesmal nicht ganz so schnell unterwegs, aber Ihr vermutet es wahrscheinlich schon: Der Pit hält sich – den ganzen Auftritt lang. Hier wird es ein wenig ungemütlich vor der Bühne und ich muss schon recht kämpfen um einigermaßen ruhig fotografieren zu können 😀 Das Licht ist total bescheiden, es ist nämlich fast keins da – daher gibt’s auch fast nur Blitzdings-Fotos, was aber hoffentlich nicht weiter gestört hat 😀 Der kleine Simon springt zum Schluss mit auf die Bühne und schüttelt kräftig seine Haare. Ein super Auftritt der 5 Jungs und mein Geheimtip No. 2 für heute. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, schaut die Euch mal live an, lohnt sich. Nach 30 Minuten plus einer Zugabe ist die Show leider viel zu schnell vorbei…

Translated in my very bad schools-english:

So far the modifications went all right fix. The next break took a bit longer. Here are built own drums in addition to the set of Simon. Mephistophelian, a five-member-band from Slovenia, leaves nothing to chance. Nevertheless, the technique didn’t want to work well, and especially the micro is not set perfect the whole show. The beat is a bit slower than RazorRape’s, and therefore the people in the pit are also a bit slower, but (you probably already suspected): The Pit holds – the whole gig long. Here it begins to be a little uncomfortable in front of the stage and I have quite struggling to take good pics. 😀 The light is totally modest, it is in fact almost none here – therefore, there’s also almost only flash photos, but hopefully not has further disturbed 😀 The little Simon is also on stage while the last songs, and shaked his hair. A great performance by these 5 guys and my tip no. 2 for today. If you have the chance, watch them live – well worth it. After 30 minutes plus an addition, the show is over – unfortunately much too fast…

Hier geht’s zur GALERIE

Mephistophelian_28-02-2014_19

 

Die Rostocker von Scourging Impurity treten als Co-Header vor Fleshless auf. Hier sorgt die Band zuerst mal ungewollt für den Lacher des Abends, denn mitten im Konzert wird deren Auto fast abgeschleppt. (Was mich wieder an mein eigenes Auto denken lässt – höhö). Der Konzertraum ist jetzt ganz gut gefüllt. Es ist nicht zu eng, aber dennoch scheint sich die Veranstaltung schon jetzt gelohnt zu haben. Ich schätze mal, dass insgesamt ungefähr 150 Zuschauer anwesend waren an diesem Abend. Das kommt natürlich vor allem der Band zugute, denn vor vollem Haus macht das Spielen natürlich doppelt so viel Spaß. Die Technik spielt ganz gut mit, ab und zu ist das Mikro zu leise, was aber gegen Ende denk ich mal ganz gut eingestellt worden ist. Die Zuschauer begeistert von dem Musikstil, der ein bisschen an Nasty erinnert. Eher Hardcore/Grind als Death habe ich das Gefühl, trotzdem powervoll und mitreissend. 45 Minuten plus Zugabe, dann ist die Menge aufgeheizt für den Headliner des heutigen Abends…

Hier geht’s zur GALERIE

Scourging Impurity_28-01-2014_21

 

Scourving Impurity haben die Vorarbeit geleistet, Fleshless werden jetzt auf die Meute losgelassen um für diesen Abend den letzten Rest Energie auszupressen. Und das schaffen die Tschechen auch. Schnelle Drum-Beats, harte Gitarren und ein Sänger, der wie ein Flummi von einer zur anderen Bühnenseite springt. Da lässt der Pit nicht lange auf sich warten. Und auch die Headbanger-Franktion kommt nicht zu kurz, vor allem die anwesenden Damen schütteln das Haupthaar und stürzen sich furchtlos in die Menge hinein. Auch Fleshless überlassen nichts dem Zufall, und haben sogar das eigene Schlagzeug im Gepäck. Daher dauerte der Umbau ein wenig länger, aber die Show entschädigt für die „lange“ Wartezeit von einer halben Stunde… Wer auf Vader oder Dying Fetus steht, der ist hier definitiv richtig am Platz. Alles in allem wird hier (leider wieder viel zu kurz) ein richtiges Brett auf die Zuschauer losgelassen, und nach einer Zugabe ist alles viel zu schnell vorbei. Gegen halb elf gehen die Lichter an, und es wird bereits aufgeräumt für den nächsten Tag….

Translated in my very bad schools-english:

Scourving Impurity have done the groundwork, Fleshless are now unleashed on the crowd to squeeze the last bit of energy for this evening. Fast drum beats, heavy guitars and a singer who bounces like a rubber ball from side to side of the stage. The pit is there from the first song on. And the headbangers have also fun. Especially the ladies in front of the stage shake the hair and throw themselves fearlessly into the crowd. Like Mephistophelian, Fleshless leave nothing to chance, and so they have brought their own drumset. Therefore, the break took a little longer, but the show makes up for the „long“ wait of half an hour…  All in all, (unfortunately much too short again) here is released a real board on the audience. Who likes Vader or Dying Fetus – here is definetly the right place… after an addition, everything is over far too soon. Ten-thirty, the lights go on, and it is already being cleaned up for the next day ….

Hier geht’s zur GALERIE

Fleshless_28-02-2014_43

 

Allein der heutige Tag hat sich schon gelohnt, ein Lob schonmal an die Veranstalter, die echt eine saubere Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Ich freue mich zumindest schonmal auf Morgen.

 

Tag 2, Samstag 1.3.2014

Gestern war ich echt früh zu Hause, mein Heimweg hat grade mal ne Stunde gedauert. Heute geht es dafür echt früh los, um 14.00 Uhr spielt schon die erste Band, und weil ich gestern so lange nach einem Parkplatz gesucht habe, und die Situation Samstags mittags wahrscheinlich nicht besser aussieht, bin ich extra früh zu Hause losgefahren.

Habe mir ein Parkhaus ausgesucht, das in der Nähe zum Elfer liegt – und was soll ich sagen – als ich ankam, war alles besetzt. Auch in den weiteren Häusern die ich angesteuert habe. Nunja. Im Endeffekt habe ich dank freundlicher Unterstützung eines Anwohners auf dessen Platz stehen bleiben können, was mir nochmals einen kostenlosen Platz für diesen Tag beschert hat. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle 😀

Allerdings hat die ganze Suche knapp ne Stunde gedauert, und so kam ich erst im Club an, als das erste Konzert schon fast zu Ende war. Dachte ich. Technische Probleme sind zwar eigentlich nicht gerne gesehen, aber heute nutzen sie sogar – und zwar mir, die dadurch zumindest die Hälfte des Konzertes von Take Fucking Action noch mitbekommen hat. Die Band fällt für das Deathfest musikalisch ein bisschen aus dem Rahmen, denn hier gibt’s Death gemixt mit ein bisschen Punkrock auf die Ohren. Hier ist Mittags um 14:00 Uhr schon echt viel los. Schätze mal bestimmt 40, wenn nicht noch mehr. Das läuft echt gut an. Nach einem weiteren (dieses Mal Mikro)-Problemchen läuft das Konzert der Drei Aschaffenburger ohne Unterbrechungen weiter. Ein toller Start in den zweiten Festival-Tag.

Oh, einen neuen Song hatten die 3 dabei. Checkt das mal bei YouTube: Polluted Mindz

Hier geht’s zur GALERIE

Take Fucking Action_01-03-2014_04

 

Weiter geht es mit Bloodjob im Programm. Die kurzen Umbauphasen vom Vortag werden auch heute fortgesetzt – ebenso die verfrühte Spielzeit was a) bei einigen Gästen für leichte Verwirrung gesorgt hat und b) dem Header des heutigen Tages später noch zu Gute kommen wird. In diesem zweiten Slot gibts Death-Metal zu hören. Old School mit ein bisschen Groove gespickt. Dass erst früh am Nachmittag ist, davon ist spätestens jetzt nicht mehr zu merken, die ersten Metalheads haben sich bangender-weise vor der Bühne postiert und feiern mit den Jungs aus Gießen. Das dies der erste Live-Gig in der aktuellen Besetzung ist, davon ist nichts zu merken. Sänger Sascha, neuestes Mitglied der Band, hat seinen Einstand gut gemeistert, und sich auch durch die Technik nicht aus der Ruhe bringen lassen, die auch hier nicht so ganz mitgespielt hat. Die Monitore müssen mehr als einmal nachjustiert werden, und auch das Mikro ist am Anfang ziemlich leise. Aber dann – BÄÄÄM – gibts voll auf die zwölf. Geheimtip No. 1 – und nach 30 Minuten leider auch schon wieder vorbei…

Hier geht’s zur GALERIE

Bloodjob_01-03-2014_24

 

Bösedeath – das erste Mal auf dem Merry Axe-Mess gesehen – sind auch hier auf dem Deathfest am Start. Ja so kann der Tag weitergehen. Die Zuschauerzahl steigt stetig an, und es bildet sich der nächste Pit vor der Bühne. Hier gibts den obligatorischen blauen Fleck für mich – obwohl mein „Gegner“ bestimmt mehr gebeutelt war… (Seine) Nase an (meinem) Hinterkopf – da dürft Ihr mal raten, was davon gewonnen hat *hihi*. Leider ziehen sich auch hier die Monitor-Probleme wie ein roter Faden durch den ganzen Auftritt. Um es mal mit Däns Worten zu sagen „beschissener Bühnen-Sound“. Aber dafür, dass die Jungs sich selber wohl garnicht gehört haben, haben sie einen echt super Auftritt auf die Bretter gelegt. Es wird gespielt, bis das ganze Repertoire auf uns losgelassen wurde, für die Zugabe musste dann doppelt performt werden… Auch hier nur ne halbe Stunde, die gerne etwas länger hätte dauern dürfen.

Wer nicht dabei war, kann sich bei YouTube selber vom Auftritt überzeugen:
You can’t spell funeral without funAnimal Style + Zugabe
(Und sich den nächsten Auftritt im Elfer – 14.09.2014 – im Rahmen des Brutality over Europe 2014 schonmal im Kalender anstreichen)

Hier geht’s zur GALERIE

Boesedeath_01-03-2014_40

 

Vomit Disease aus Nürnberg bringen als vierte Band des Tages ein paar „ruhigere“ Klänge auf die Bühne. Die Band hat auch ziemlich viele Zuschauer, bringt aber nicht ganz so viel Tempo auf die Bühne wie Bösedeath. Auch hier – Monitorprobleme. Gleich zu Beginn des Konzertes fällt dann auch noch das Mikro aus, so dass wir unfreiwillig eine kleine Instrumental-Einlage geboten bekommen, bis der Ton wieder da ist. Dann kanns weiter gehen im Programm. Brutal Death – Slam Death… ich höre ein bisschen Katalepsy raus – und der Dying Fetus-Faden zieht sich anscheinend durch den ganzen heutigen Festival-Tag 😀 Das finden die Gäste wohl auch richtig gut, denn es wirbeln wieder Haare durch die Luft, und so mancher dürfte am Sonntag Morgen mit Nackenschmerzen aufgewacht sein. Die Spielzeit von ungefähr 45 Minuten ist wie im Fluge vorbei. Übrigens ein echt bescheidenes Foto-Licht für den Bassisten auf der linken Seite…. Sorry nochmal fürs Blitzen 😉

Hier geht’s zur GALERIE

Vomit Disease_01-03-2014_18

 

Bands – hier mal ein Aufruf… Wenn Ihr schicke Bilder wollt – nehmt blaues Licht. Blau ist super…. das nur als kleine Info am Rande 😉 Epicedium aus Frankfurt haben in der Hinsicht schon mal alles richtig gemacht. Die Fünfer-Combo aus Frankfurt hat die Meute mit ihrem Brutal Death Metal fest im Griff, und treibt die Temperatur im Elfer mal eben um gefühlte 20 Grad nach oben. Alter Schwede waren die gut. Direkt mal meinen Tip No. 2 aussprechen für heute 😀 Das Gedränge vor der Bühne nimmt zu, ein Pit folgt dem nächsten, und ein tapferer Kopfnicker dürfte mit ein paar stärkeren Kopfschmerzen aufgewacht sein – Kopf vs. Bühnenrand sag ich nur… Die Richtung ist ganz meins, schade, das der Auftritt nach nur 45 Minuten zuende ist. Hier hätte ich noch ne Stunde zugehört.

Ganz besonders freu ich mich, dass die Jungs ebenso auf dem Brutality Over Europe 2014 auftreten werden… Ich bin da… Wenn ich nicht vorher vom Blitz getroffen werde 😉

Hier geht’s zur GALERIE

Epicedium_01-03-2014_26

 

Mittlerweile sind wir der Zeit 40 Minuten voraus. Die „großen 3“ sind jetzt dran, und von diesen machen Orphalis aus Dortmund den Anfang. Der Stil ist wieder ein völlig anderer, aber so kommt Abwechslung in den Tag. Die Fünf Jungs bringen Brutalen Tech-Death mit nach Frankfurt, leider von Beginn an mit Technik-Problemen gespickt. Auch hier wurde mit dem Monitor-Sound gekämpft und dieses Mal hat man (bzw. habe ich) das auch leider ein wenig gehört. Das Schlagzeug hinkte immer einen Tick hinter den anderen Instrumenten her. Es wurde ein Wackler im Monitor vermutet, der später nochmal überprüft worden ist. In der zweiten Hälfte des Sets hat sich der Sound merklich gebessert. Mit aus Dortmund angereist ist eine große Anzahl Fans der Band, die vor der Bühne natürlich so richtig Stimmung gemacht haben. Hier lädt der Takt eher zum Haareschütteln als zum wilden Rumgehopse ein, und so kann man wallende Mähnen überall im Raum sehen. Und – ich habe Mahnes Bühnenzwilling gefunden…. *hihi* Kurz unterbrochen wird das Konzert von Mario, denn anscheinend stimmt etwas mit dem Drum-Set von Simon nicht. Es fehlt ein Teil, und in einer kurzen Ansage wird gebeten sich doch an der Kasse zu melden wenn es gefunden wird.

Hier geht’s zur GALERIE

Orphalis_01-03-2014_29

 

Weil ich heute mittag zu spät im Elfer angekommen bin, dachte ich schon, ich hätte die Show-Einlage von Little Simon verpasst. Der kleine Drummer, erst 9 Jahre alt, hat ja sein Set für das Festival zur Verfügung gestellt, und durfte natürlich auch selber auftreten. Als dann nach Orphalis die Instrumente von der Bühne geräumt werden, bis auf das Schlagzeug, und Simon seinen Platz auf dem Hocker einnimmt, freue ich mich sehr, dass ich die Show doch noch zu sehen bekomme. Hut ab kann ich da nur sagen – besser als so manch großer. Eine super Leistung von Simon, er unterhält die gesamte Meute 15 Minuten lang und bekommt rasenden Beifall. Auch nach Zugabe wird gerufen, super Sache.

Wer möchte, kann sich bei YouTube den Auftritt nochmal anschauen:
Simon Set 1Simon Set 2 Simon Set 3

Hier geht’s zur GALERIE

Simon_01-03-2014_10

 

Zwei Bands noch, und wir haben erst kurz vor acht. Anscheinend ist hier im Elfer frühe Sperrstunde, daher wird auch nicht gewartet sondern nach dem Umbau direkt losgelegt. Brutal Unrest, die Death Metal-Combo aus Düsseldorf bringen den Saal direkt wieder in Wallung. Todesmutig stürze ich mich in die Menge, alter Schwede… Oder wie mein Kollege aus Jena sagen würde – Junge junge junge… *hihi*. Ich fühle mich zurückversetzt auf die Release-Party von Five Dollar Crackbitch – die Stimmung hier ist ebenso der Hammer. In der ersten Reihe wird es schnell ungemütlich, die Band hat das Publikum voll im Griff. Wehende Haare so weit das Auge reicht… Das ist mein Geheimtip No. 3 für heute, echt super was hier abgeliefert wird. Mit neuem Song im Gepäck starten die NRWler direkt voll durch und knüppel einen um den anderen Song in unsere Ohren. Da lassen die Zugabe-Rufe am Schluss natürlich nicht lange auf sich warten. Starke 45 Minuten – volle Power – bevor der Abend mit der letzten Band zu Ende geht.

Hier geht’s zur GALERIE

Brutal Unrest_01-03-2014_24

 

Maximize Bestiality haben die Ehre, das diesjährige Deathfest als Headliner zu beenden. Die Vierer-Combo aus Bremen hat ihre Version Death Metal dabei, und der geht direkt ins Ohr und ins Tanzbein. Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt, und wer jetzt nicht mit vollem Körpereinsatz dabei ist, hat irgendwas falsch gemacht. Todesmutig wage ich mich in die vorderste Reihe, das macht Laune…. Circle Pit – Fliegende Haare – Blaue Schienbeine – sooo und nicht anders muss der Abschluss des Deathfest aussehen. Hier ist der Name der Band Programm. Die ersten Reihen der Zuschauer fallen fast auf die Bühne, schon nach dem zweiten Song ist die Playlist von Anales (VOC) nicht mehr zu entziffern – bisschen nass geworden, das Papier 😉 Es sind sogar – man höre und staune –  Stagediver unterwegs… Der ganze Elfer nimmt nochmal alle Energie zusammen und verausgabt sich restlos. Volle Möhre auf die Fresse bis zum Schluss. Hier zeigt sich auch, dass die gesparte Zeit am Ende was gutes hat, denn die Band darf dafür umso länger auf der Bühne stehen. Es werden zwei Zugaben gespielt, bei der kurzerhand Sänger und Drummer mal eben die Plätze tauschen… Wo gibts denn noch sowas… Die Zeit bis halb elf wird voll ausgenutzt, und obwohl das Konzert meiner bescheidenen Meinung nach gut und gerne nochmal ne Stunde länger hätte dauern können ist dann leider Schicht. Ein würdiger Abschluss des ersten Frankfurter Deathfestes.

Wer mal gucken mag bei YouTube: Entrails Full of Vermin – Cover — Intraocular Parasitic Entity

Hier geht’s zur GALERIE

Maximize Bestiality_01-03-2014_34

 

FAZIT:

Impressionen – Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Hier geht’s zur GALERIE

Impressionen_01-03-2014_21  DSC_3753

 

Alta, war das ein geiles Wochenende. 14 Bands für 17 Euro Eintritt. Tolle Stimmung, nette Leute, super Organisation. WAS will man mehr. Ein dickes Lob an Mario, Simone, das ganze Frankfurt Deathfest-Team für diese wirklich tolle Organisation. Bude voll trotz Karneval – MEGA…

Jeder der nicht da war, hat definitiv was verpasst….  Hier ein paar Facebook-Meinungen:

Boah, war das ein geiles Deathfest! Perfekt organisiert, sehr gute Bandauswahl, geniale Stimmung! Danke Mario, sowas hat Frankfurt schon immer gefehlt! Wir wünschen dir noch viele erfolgreiche Jahre! \m/
– Epicedium

GEIL, HAMMER, unglaublich!
So tolle nette Menschen kennengelernt, so geniale Bands gesehen, so unglaublich stolz auf Simon…….
Nä. Mal simmer wieder am Start!
– Bianca Bröning

War ein schönes und gelungenes Festival!
Nächstes Jahr wären zur Auflockerung vielleicht ein bis zwei Old School Death Metal-Bands schön. Und als Headliner bitte Haemorrhage!
– Till Elvenpath

Vielen Dank im Namen von Orphalis  
Es hat mega bock gemacht ! 
Das war mal ein perfekter Start einer Konzertreihe
– Morten Soos – Orphalis

Ich hatte mir eine Menge von der Sache versprochen, meine Ansprüche waren wirklich hoch. Das habt ihr sogar noch übertroffen. Danke für diesen neuen festen Höhepunkt im Metaljahr. Sehr sehr geil das ganze Ding.
– Tobi Tanzbär

Frankfurt Deathfest FUCKING Rules !!!!
– Fleshless

Es war geil!
– Zachi Monheim

 

Und das BESTE zum Schluss: Es wird auch 2015 ein Deathfest in Frankfurt geben…!!

Erste Bandbestätigungen sind ebenfalls schon bekannt:

Extirpating the Infected
Incinerated Flesh

About Author

Leave A Reply