Livereview und Bilder – Kalkwerkfestival Limburg 06.06.2014 – 08.06.2014

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Kalkwerkfestival Limburg vom 06.06.2014 bis 08.06.2014
in und um das alte Kalkwerk

 

Flyer

 

Schon zum 34. Mal fand in diesem Jahr das Kalkwerkfestival statt – Ein Festival für jung und alt, zum Mitmachen für Kind, Kegel und Hund.

Rund um das alte Kalkwerk in Limburg feierten bis zu 4 Generationen zusammen das Pfingst-Wochenende durch. Bei tollstem Sommerwetter wurde 3 Tage lang getanzt, gespielt, zusammen gegessen und getrunken – kurzum man hatte jede Menge Spaß. Für die Kleinsten gab es einen Spielplatz, Kinderschminken und Clowns auf Riesen-Fahrrädern, die älteren Semester wurden von Variete und Musik-Programm angezogen.

Die Preise sind durchweg sehr günstig, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und wem es in der Sonne zu heiß wurde, der war im schattigen Biergarten gut aufgehoben.

Da mich hauptsächlich die musikalischen Beiträge interessieren, war ich Freitags Abends zur Eröffnung des Festivals nicht anwesend. Mein Kalkwerk-Wochenende beginnt Samstags Mittags, pünktlich um 13:00 Uhr mit dem Metal-Frühschoppen…..

Tag 2, Samstag 07.06.2014

Der Metal-Frühschoppen startet – wie der Name es schon vermuten lässt – früh. Nämlich mit dem ersten Konzert um 13.00 Uhr. Bronson A.D. haben die Ehre den heutigen Tag zu eröffnen. Geboten wird Thrash – oh pardon – Dresch-Metal mit gewaltigem Hardcore-Einschlag. Wie die meisten Bands an diesem Wochenende kommen die Jungs aus Limburg und Umgebung und proben hier im Kalk. Der Gitarrensound am Anfang lässt sehr zu wünschen übrig. Nach einigem Hin- und Her ist der Grund gefunden: Das Kabel ist nicht richtig eingesteckt. Die Fans in der ersten Reihe gehen trotz der frühen Uhrzeit schon mächtig ab. Der erste Live-Auftritt muss schließlich ordentlich gefeiert werden. Die ersten Biere werden zu Ehren der Band geöffnet und es regnet Konfetti aus der Tüte. Als auch noch ein Brautpaar auf die Bühne stürmt und den Überraschungsmoment nutzt um Fotos für’s Familienalbum zu machen, ist die Stimmung auf dem Höhepunkt angekommen. Ein kleiner Wermutstropfen: Bassist Stecki hat heute seinen letzten Auftritt. Er wird in Zukunft mit Blizzen zu sehen sein.

Ein wirklich super Bühnen-Debut – bleibt da unbedingt dran…

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Bronson AD_07-06-2014_07

 

Zweiter Slot für den zweiten live-Auftritt von Battle X. Nachdem die Jungs Ende April in Montabaur ihr Live-Debüt gegeben haben, dürfen sie heute im Kalk ihr Können erneut unter Beweis stellen. Die Performance wirkt schon sehr viel professioneller als bei der Live-Premiere aber vor allem Kalle (GIT) kann echt noch viel mehr aus sich rauskommen. Das auf wundersame Weise plötzlich offene Hemd ist da schon ein guter Anfang 😀  Auch hier sind viele Fans vor der Bühne zu finden und die lassen – trotz brütender Hitze und wenig Schatten – die Matten kreisen. Der Sound direkt vor der Bühne ist ziemlich grottig, kaum Mikro vorhanden. Wenn man aber weiter oben im Theater steht, dann geht’s.

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Battle X_07-06-2014_17

 

Ein wenig ruhiger wird es nun bei den Electric Lady Boys. Hier gibt es gute alte Rockmusik, ziemlich chillig und gut geeignet um einfach dazusitzen und zuzuhören. Aber ebenso tanzbar, und so schwingen einige Fans das Tanzbein auf dem Platz vor der Bühne. Die Band zieht ziemlich viel Publikum an. Die meisten der Songs dürften dem ein oder anderen bekannt vorkommen, stammen sie doch im Original von Hendrix. Aber auch eigene Stücke sind am Start, ein gut gemischtes Set also.

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Electric Lady Boyz_07-06-2014_03

 

Die Hardcore-Fraktion wird natürlich auch bedient. Kaocide bringen mehr Bewegung auf die Bühne zurück und lassen leichte Anflüge von Mosh-Pits im Publikum erkennen. Die Fans sind auch hier sehr engagiert, tanzen, singen mit und übernehmen sogar ab und zu das Mikro und grölen den Text hinein. Einen brandneuen Song bekommen wir auch noch präsentiert. „Arcadian Dreams“ wurde vorher noch nie live gespielt und hat Weltpremiere hier im Kalkwerk. Auch ein neues YouTube-Video wird angekündigt, ansehen könnt Ihr Euch das HIER. Die Zugabe-Rufe zum Schluss sprechen zwar für sich, aber aufgrund des straffen Zeitplans kann hier leider keine mehr gespielt werden.

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Kaocide_07-06-2014_13

 

Als Intro von Driven tönt die Tetris-Melodie aus den Boxen. Das hat schonmal für den ersten Lacher gesorgt. Ein Mix aus Rock und Hardcore-Elementen erwartet uns hier. Die Fans sind jetzt ein bisschen bewegungsfreudiger – kein Wunder, es ist auch nicht mehr ganz so heiß. Lacher Nummer zwei: Als Gimmick wird vor Song No. 2 ein original Nintendo enthüllt, und jeder der möchte kann damit zocken. Das wird vor allem von den jüngeren Zuschauern eifrig genutzt. Fronter Daniel greift auch ab und an mal zur Gitarre, um seine Kollegen zu unterstützen. Auch das Publikum wird mit einbezogen und muss kräftig mitsingen. Getanzt wird auch, die Mukke geht gut ins Ohr – eine runde Sache also.

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Driven_07-06-2014_06

 

Jetzt wird’s elektrisch. Äh – elektronisch… Eine Gitarre – ein Schlagzeug und jede Menge Elektrogeräte werden aufgebaut. Das können nur Strobocop sein… Die Truppe ist recht lustig anzuschauen. Zwei Mann (Jens und Marius) teilen sich die Gesangsparts und schrecken auch vor dem Weg ins Publikum nicht zurück. Patrick an den Drums spielt nicht bei jedem Song mit, sondern ist auch urplötzlich einmal von der Bildfläche verschwunden. Ziemlich viele Elektro-Fans sind hier am Start und es wird getanzt und vor der Bühne ausgeflippt. Die Band hat das Publikum gut im Griff, und weil noch ein wenig Zeit da ist kann auch die geforderte Zugabe gespielt werden.

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Strobocop_07-06-2014_06

 

Bloodspot liefern im Anschluss das Kontrastprogramm. Die Ränge des Theaters sind jetzt voll besetzt und auch auf dem Platz vor der Bühne stehen ziemlich viele Fans um der Band zuzuhören. Die Stimmung vor der Bühne ist super, da werden die Matten geschwungen, die Texte mitgegrölt und die Pommesgabeln in die Luft gestreckt. Als Vorbereitung auf das nächste Live-Video wird schonmal die Wall of Death „geprobt“ und auch ein Moshpit wird schon in der ersten Hälfte des Konzerts gebildet. Es gibt sogar einen (!) Crowd Surfer zu bestaunen. Gitarrist Howdie lässt sich von einer gerissenen Saite nicht aus der Ruhe bringen, die Hose von Pete hält heute der Belastung stand und Marius post gekonnt in die Kamera 😉 Abrissprogramm mit Nachschlag…

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Boiler präsentieren eine Mischung aus Rock und Rap. Aber dieser Mix ist echt gelungen, und es macht Spaß der Band zuzuschauen. Die Arbeit mit dem Publikum ist klasse, es gibt Goodies wie Wasserpistolen, Wasserbomben und Knallfröschen. Eine Polonese durch das gesamte Theater wird von Fronter Eric angezettelt. Die Fans grölen die deutschen Texte mit, tanzen und haben echt eine Menge Spaß. Sehr cooler Auftritt das…

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Boiler_07-06-2014_15

 

Noch einen Mix aus Rap und Rock gibt’s hinterher, und zwar von JoyJuice. Auch hier werden Gimmicks wie Riesen-Wasserbälle – Sprühfäden aus der Dose und Saftpäckchen an die Fans ausgegeben. Die Wall of Death darf hier auch nicht fehlen, und im Circle Pit wird der ein oder andere mitgerissen. Das ganze Kalkwerk ist in Bewegung, es wird gesungen und getanzt, und die Zeit reicht sogar für die geforderte Zugabe. Die fand ich echt gut, der Geheimtip für heute.

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Joy Juice_07-06-2014_02

 

BigMandrake aus Venezuela haben die weiteste Anreise auf sich genommen. Der Headliner des ersten Tages wird mit Ska-Punkrock angekündigt und zieht die Massen an. Die Stufen Konzertplatzes sind voll besetzt, und auch auf der Ebene vor der Bühne herrscht ein reges Gedränge. Die 7 Musiker haben eine Menge Spaß am Auftritt und das Publikum fest im Griff. Es wird ausgelassen getanzt, geklatscht und als Sänger Gilberto das Mikro in die Menge hält, singt auch der kleinste Fan (ca. 6 Jahre) begeistert mit 😀 Total lustig ist, dass Eloy an den Drums mittendrin auch einfach mal aufhört zu spielen und seine Kollegen arbeiten lässt. Hier gibt’s zwar kein Metal, aber Gute-Laune-Musik ist es in jedem Fall. Mit dieser Band endet der erste Festival-Tag. Ich bin gespannt, ob der morgige da mithalten kann.

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Big Mandrake_07-06-2014_10

 

Tag 3, Sonntag 08.06.2014

Pünktlich für das erste Konzert um 13.00 Uhr stehe ich wieder auf dem Festival-Gelände. Heute ist es gefühlt sogar noch heißer als gestern, und die bereits anwesenden Zuschauer haben sich eines der wenigen schattigen Plätzchen gesichert.

Der Soundcheck von Sevenleaves ist schon fast das erste Highlight des Tages. Bis die Mikros endlich eingestellt sind, sorgen die Jungs schon für ordentlich Gelächter. Die Truppe aus dem Kalk bringt Melodic Hardcore auf die Bühne. Zum schießen sind zum Teil die Songtitel. Ein Beispiel? „Ich schmücke mich mit fremdem Gedankengut, um meine Indivitualität zu demonstrieren“ 😉 Der Auftritt heute ist die erste Show der Jungs auf dem Kalkwerkfestival. Ein sehr schicker Einstand, wie ich finde. Eine EP haben die Jungs auch schon am Start, bei Interesse hinterlasst einfach mal eine Facebook-Nachricht. Sogar Zeit für eine Zugabe bleibt hier, verstärkt werden die vier dabei von Gast-Sänger Lucas. Super Einstieg in den zweiten Tag, auch wenn es wirklich extrem heiß ist heute.

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Bei der zweiten Band, Frontex, wird es bunt auf der Bühne. Gizmo und Konsorten, die bekannte Punk-Gruppe aus dem Kalkwerk, sind am Start. Trotz der Hitze versammeln sich die ersten Tänzer vor der Bühne. Die gesamte Punk-Franktion aus dem Kalkwerk ist hier anwesend. Die Songs der Gruppe behandeln unter anderem die Themen Bischof, Korruption und Kommerz. Der Spruch des Nachmittags kommt von Gizmo höchstpersönlich: „Wir sind keine Profis, und das hört man auch. Aber es macht Spaß….“ Ein sehr souveräner Auftritt wie ich finde, es gibt sogar eine kleine Zugabe. Däumchen hoch…

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Frontex_08-06-2014_04

 

Weiter geht’s mit Punk. Karate Punk. Von Kick it, ebenfalls aus dem Kalkwerk. Hingucker: Der Trend geht heute zur bunten Plastik-Sonnenbrille. Außerdem hat jeder der vier Frontex Shirt an. Selbstgemacht…? Yesssss. Sehr cooler Support, auf jeden Fall. Dass mir der tätowierte Arm von Clemens (Bass) bekannt vorkommt liegt daran, dass ich die Truppe im Januar schonmal gesehen habe. Damals war das Konzert in null komma nix vorbei, heute ist es fast genauso. Der Beginn ein bisschen früher als geplant und kaum haben die vier angefangen zu spielen ist es auch (gefühlt) schon wieder vorbei. Kurz und schmerzlos auf die Fresse. Die Tänzer von vorhin sind auch ebenfalls wieder am Start, außerdem füllen sich die Ränge des Theaters langsam…

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Kick it_08-06-2014_12

 

Bei der nächsten Band wechselt das Publikum fast vollständig. Hier wird die etwas ältere Generation angesprochen. Rock von Feel Sigh Tic steht auf dem Programm. Schon während dem Soundcheck fällt die kräftige Stimme von Corina auf, außerdem wird eine ganz ansehnliche Sammlung Gitarren auf der Bühne aufgebaut. Hier wird es ein wenig ruhiger, aber trotzdem noch tanzbar. Nach den ersten Songs trauen sich dann auch die ersten Bewegungsfanatiker auf die Tanzfläche. Musik zum in der Sonne sitzen und chillen, genau das tut ein Großteil des Publikums auch.  Trotz einer kleinen Tempo-Panne, weshalb einer der Songs neu angestimmt werden muss, kommt das Konzert gut an. Auch der neue Song hat direkt einige Fans für sich gewinnen können. Nach ca. 40 Minuten geht der Auftritt mit einer Menge Applaus zu Ende.

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Feel Sigh Tic_08-06-2014_08

 

Über Aman Aman Tallava ist im Netz nicht viel zu finden. Eigentlich überhaupt nichts. Die einzige Info die ich habe, kommt aus dem Kalkwerk-Festivalheft. Gypsi soll es geben, das hört sich doch schonmal gut an. Auf der Bühne aufgebaut werden dann letztendlich drei Synthesizer, die eine kleine Ewigkeit für den Soundcheck brauchen. Erst 10 Minuten nach der geplanten Zeit beginnt das Konzert. Die Musik ist arabischen Ursprungs, und ich bin ziemlich erstaunt, was man aus so einem Instrument alles an Geräuschen herausholen kann. Leider laufen die Geräte am Anfang nicht sehr stabil, so dass nach dem ersten Lied erst einmal eine längere Pause entsteht. Aber das Publikum wartet geduldig, die Ränge füllen sich und es sind sogar ein paar Tänzerinnen zu sehen. Saxophon und Gesang runden den Auftritt ab, der vor allem dem etwas jüngeren Publikum gefallen haben dürfte.

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Aman Aman Tallava_08-06-2014_06

 

Auf Their Decay habe ich mich ganz besonders gefreut. Vor allem, weil ich die Jungs im April beim Spring Attack schon verpasst hatte. Der Metalcore / Hardcore Mix bildet das Kontrastprogramm zur eben gehörten Band. Hier wird’s voll vor der Bühne – Sehr voll. Und zum ersten Mal für diesen Tag kommt wirklich Bewegung in die Zuschauer. Da wird gemosht ohne Rücksicht auf Verluste, Fans der Band greifen nach dem Mikro, um die Songs mitzugrölen und Howdie von Bloodspot lässt es sich nicht nehmen, ein kurzes Stelldichein auf der Bühne zu geben. Wenn mans genau nimmt, bin ich heute hauptsächlich wegen den Fünfen hier… Die Stimmung kommt ins Kalk zurück, viele Fans sind extra wegen Their Decay hierher gekommen. Zu Anfang gibts eine Verzögerung wegen Sound-Problemen, und es sieht schon so aus, als ob nicht das komplette Set gespielt werden kann, die Band bekommt aber noch ein paar Minuten Spielzeit geschenkt, so dass zumindest die zwei neuen Songs noch rausgehauen werden können. Schaut Euch einfach mal das VIDEO der Band an 😀

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Der Stil wechselt wieder. Von Paris gibts locker flockigen Rock, der direkt ein Nightlounge-Feeling auslöst. Zum einen gut, um noch die letzten Sonnenstrahlen zu genießen, um anderen aber auch tanzbar, so dass sich eine gute Anzahl Tänzer vor der Bühne einfindet. Auf der Bühne gehts eher gemächlich zu, aber den Fans gefällt es außerordentlich gut, das wird lauthals zu verstehen gegeben. Es gibt nach jedem Song eine Menge Applaus und auch die geforderte Zugabe kann gegeben werden, da noch ein bißchen Zeit übrig ist. Der Spruch der letzten dreiviertel Stunde: „Kauft unsere CD – wenn sie denn endlich mal fertig ist…. Kann so lange jetzt nicht mehr dauern…“ . Für das Lied „Ruby“ unterstützt Mike Richter an der Gitarre die Band. Ob das geplant war oder nicht – hervorragend geschlagen hat er sich dabei auf jeden Fall.

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Paris_08-06-2014_01

 

Jetzt gibt es noch eine Überraschung, zumindest für mich. Sänger Mucho, der gestern schon mit Bronson A.D. auf der Bühne gestanden hat, ist mit Tempeltainment nochmal am Start. Hier geht es aber wenig metallisch zu. Es folgt ein Mix aus Rap, Hip Hop und Elektro-Elementen. Ein Tisch mit Turntables, die von DJ Mort bedient werden, 3 Mikros, sonst nichts. Und trotzdem bringen die 4 das Publikum so richtig in Wallung. Die Tanzfläche ist gut gefüllt, es gibt sowohl Freestyle Rap als auch vorgefertigte Stücke. Das ganze erinnert ein wenig an „Fettes Brot“. Und was soll ich sagen… Auch als Metaller find ich die Show ziemlich gut. Da fangen auch meine Füße an zu zucken…. Body Jam machts möglich 😀 Super Auftritt der Vier…

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Tempel-Tainment_08-06-2014_10

 

Der Co-Header für Tag 2 belässt es bei den Turntables auf der Bühne. A/liance aus Limburg setzen ebenfalls auf Elektronische Elemente, hier kommen aber auch „richtige“ Instrumente wie Gitarre, Bass und Drums dazu. Und eine Frauenstimme… Das Konzert beginnt leider ein wenig später, als es die Running Order vorgesehen hat. Das tut der guten Stimmung die jetzt herrscht aber keinen Abbruch, und so tanzen die Fans schon, bevor die Band überhaut auf der Bühne steht. Das ganze Kalkwerk ist jetzt auf den Beinen, um die letzten beiden Bands der 34. Auflage anzuschauen. Vor der Bühne wird es echt kuschelig 😀 Yvonne hat mit ihrer Stimme die Fans fest im Griff, und obwohl es die Band noch garnicht sooo lange gibt, sind die Fünf doch sehr bekannt – und auch beliebt hier im Kalk. Der Stil ist zwar ziemlich ruhig, dennoch brodelt die Stimmung schon gewaltig. Der Platz als Co-Header ist definitiv richtig gewählt.

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A-Liance_08-06-2014_09

 

Vladiwoodstock, ursprünglich aus dem gleichnamigen Ort, sind angekündigt mit Polkawalzerpunkrock. Auf der Bühne Wohnzimmeratmosphäre mit Spitzendeckchen, Omas Standleuchte und Quietscheentchen. Das ganze erinnert irgendwie an Trollfest… Wenn das Konzert in dem Stil ablauft, dann wird es gut, das weiß ich jetzt schon. Ein bisschen müssen wir nach dem Aufbau noch auf den Beginn warten, aber die folgenden 90 Minuten entschädigen quasi für alles. Ein wenig ruhiger zwar, als ich das erwartet hatte, aber im großen und ganzen echt lustig und gut anzuschauen. Eine Menge Instrumente werden benutzt, Keyboards, Schifferklavier, Drums, Gitarren und Bass… Und über allem Sänger Vladi mit seiner äußerst imposanten Erscheinung…. Es wird eng vor der Bühne – sehr eng. Wer jetzt nicht am Tanzen ist der ist wohl am falschen Platz gelandet. Ein mitreissender Auftritt und ein großartiger Abschluss des diesjährigen Kalkwerkfestivals…

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Vladiwoodstock_08-06-2014_31

 

Fazit:

Kleine Festivals sind die besten. Dass hier fast nur lokale Bands aus dem Kalkwerk auf der Bühne stehen, macht es umso sympatischer. Jeder kennt jeden, die Kalkwerker sind eine große Familie. Gerade deshalb ist es hier auch so gemütlich.

Ich habe in den letzten beiden Tagen echt viel Spaß gehabt, super Musik gehört, klasse Bands gesehen (von denen die ein oder andere garantiert nochmal von mir hören wird ^^ ). Es war einfach rundum gelungen – sogar bis zum Wetter hin.

Nächstes Jahr wird das Festival ebenfalls wieder in meinem Plan stehen, soviel ist mal sicher…

 

Danke Kalkwerk – DAS WAR SPITZE

Vladiwoodstock_08-06-2014_42   Impressionen_30

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