Livereview und Bilder – Rising Anger „Mindfinder“ Release Party im Schlachthof Wiesbaden – 14.02.2014

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Rising Anger „Mindfinder“ Release Party im Schlachthof Wiesbaden (Räucherkammer)
14.02.2014

Rising Anger Record Release

 

Seit heute ist das neue Album von Rising Anger wirklich und wahrhaftig käuflich zu erwerben. Und was ist da besser, als das mit einem fetten Hardcore-Festival zu feiern… Und wer (wie ich) keine Herzen und Götterboten mehr sehen kann, der lässt den Valentin links liegen und feiert lieber mit guter Mukke in der Räucherkammer.

Das in der Halle des Schlachthofes heute zeitgleich Behemoth und Cradle of Filth spielen hat die Anwesenden nicht interessiert, denn bereits um 18.00 Uhr hat sich eine beachtliche Menschentraube vor dem Einlass gebildet. Die Tickets im Vorverkauf waren ausverkauft, und so musste ich tatsächlich um meinen Einlass fürchten, denn an der Abendkasse waren nur noch eine handvoll Tickets zu bekommen. Genauer gesagt 20 Stück – und ich war ungefähr die Nummer 20 in der Warteschlange… Letztendlich hat aber doch alles geklappt, und pünktlich um 18:30 kann der Abend starten.

Fotos gibts heute nicht so viele, denn da eigentlich genügend Fotografen anwesend waren, habe ich mich vornehm zurückgehalten. Ein paar Schnappschüsse sind trotzdem dabei, die gibts am Ende als große Galerie zu sehen.

 

Nachtrag: Richtig gute Bilder könnt Ihr Euch auf der Facebook-Seite von Michael angucken… 😀

 

Die fünf Jungs von Pequod aus Homberg / Kassel haben das Vergnügen, den Abend zu eröffnen. Von den Mitgliedern sind eigentlich nur 2 Personen gleichzeitig auf der Bühne zu sehen. Zum einen Manuel an den Drums (wer hätte das gedacht 😉 ) Und abwechselnd Pascal, Daniel (GIT) und Johannes (Bass). Sascha am Mikro zieht es vor, die ganze Zeit vor der Bühne nah am Publikum zu sein. Ist ja auch wesentlich mehr Platz da unten *hihi* und den braucht er auch, wie man nach den ersten Takten sehen kann. Das Mikro war hier leider nicht ganz so gut eingestellt, teilweise gar nicht zu hören, obwohl Sascha sich echt Mühe gegeben hat….

 

Goldfall aus Sarstedt sichern sich den zweiten Slot. Hier geht’s coremäßig weiter, und das Publikum wird erstmal zwei Meter weiter an die Bühne herangebeten. Ist allerdings wohl noch nicht ganz so in Feierlaune, es sind zwar schon massig Leute da, aber ich hab das Gefühl, so richtig Stimmung will noch nicht aufkommen. Während dieser halben Stunde wird sich erstmal um die Mikro-Technik gekümmert, die dann auch tapfer durchhält. Sänger Eric ist jetzt ganz gut zu verstehen.

 

Mit den Shattered Lions aus Frankfurt habe ich den ersten Geheimtip für diesen Abend. Technical Death Metal, das gefällt mir persönlich schon mal definitiv besser als reines Hardcore-Gebrüll. Die Bühnendeko erinnert bisschen an Omas Wohnzimmer mit Häkeldeckchen und Nachttisch-Lampe *hihi* Nach kurzer Umbauphase gehts los, und Sänger Mark hat das Publikum sofort in seinen Bann gezogen, und die ersten Zuschauer greifen nach dem Mikro, um selber mal hinein zu brüllen. Die Band kommt definitiv auf meine Liste noch zu besorgender Tonträger. Das hat echt Spaß gemacht.

 

Mit Carry the Dead steigen wir schon in die großen 3 des Abends ein. Man sieht ja nicht allzu häufig weibliche Wesen auf der Bühne eines Hardcore-Konzertes, daher war ich umso erfreuter als ich Anne an der Gitarre erspäht habe. Kein Hardcore-Konzert ohne blaue Flecke – Diesmal hats mein Knie erwischt *hihi* also wieder mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. Es wird echt eng vor der Bühne, und nach den ersten zwei Songs ziehe ich mich wieder an den Bühnenrand zurück. Der Fünfer aus Frankfurt hat ne Menge Fans mitgebracht. Hardcore-Gemetzel in der Räucherkammer, und die ersten Stagediver kann man hier auch noch sehen. Außerdem Circle-Pit und fliegende Haare in den ersten Reihen. Drummer Christoph hat es tatsächlich geschafft, die Bass-Drum kaputt zu spielen, so dass hier erstmal notdürftig geflickt werden muss damit das Konzert weitergehen kann. Ich freu mich schon auf April, dann seh ich die Combo nochmal in Koblenz (und kann hoffentlich paar bessere Bilderchen nachreichen). Daumen hoch….

 

Der kleine Header, Wasted Bullet aus den Niederlanden, müssen in der Pause erstmal die Bass-Drum reparieren. Gut, das Ersatz direkt vor Ort ist. Was dann hier abgeht, ist echt der Kracher. Wenn ich nicht ab und zu schon bißchen in Metalcore-Konzerte reingeschnuppert hätte, seit heute wäre das definitiv der Fall. Alter Schwede, sind die gut. Finden auch die Zuschauer, und nicht wenige Stagediver sind hier zu sehen. Ein Publikum das fast auf die Bühne springt, und Sänger Robbert ein ums andere Mal das Mikro aus der Hand reisst. Ich vergesse vor lauter Konzert fast, Bilder zu machen o_O. Der Drummer ist der Oberkracher. Der drischt auf seine Werkzeuge ein wie kein anderer am heutigen Abend…. Nach meiner persönlichen Wertung die für mich beste Band des Abends, gefolgt von Rising Anger… Das Video hab ich mit meinem Handy gemacht, vielleicht erkennt man bißchen was. Hatte ich schon erwähnt das das Licht total schrecklich war? Und die anderen Fotografen allesamt mit Blitz geknipst haben? Fazit: Geiles Konzert, die schau ich mir bei Gelegenheit gerne wieder an….

And translated in very bad English 😉

The „little” headliner , “Wasted Bullet” from the Netherlands, had to repair the bass drum in the break after “Carry the Dead”. Good, that there is a spare part in stock. What ’s going on here then, is a big explosion. If I had not visited metalcore-concerts in the last month, at least since today it would be the case. “Alter Schwede”, what a great band. And that’s not only my opinion, the other people are feeling the same. You can see a lot of stage-divers here. It seemed as the crowd wanted to jump on the stage. Robbert (VOC) had to keep his microphone really stuck, otherwise the audience would have torn it out of his hands. I almost forgot to take pics here… o_O The drummer is the best on stage. He beats up the drums as there would be no tomorrow… In my personal ranking, the best band of this evening, followed by “Rising Anger” … The video at the bottom I made with my cellphone, maybe you can feel a little of the energy on stage. Conclusion: Fuck Yeah 😀

 

 

Und dann kommt der Hauptact des Abends. Rising Anger, die Hardcore/Metlacore Band aus Wiesbaden, von allen schon sehnlichst erwartet. Seit heute ist das Album „Mindfinder“ veröffentlicht und dieses Release wird natürlich hier im Schlachthof mit Freunden, Bekannten und Fans gefeiert. Nach dem Abriss der Wasted Bullets kommen mir die ersten Töne ein bißchen lahm vor, aber das legt sich nach den ersten beiden Songs wieder. Direkt von Beginn an sind Anne und Chris von Carry the Dead auf der Bühne zu sehen, und vor allem Anne schnappt sich auch öfters mal das Mikro. Hier wird zum Stagediven aufgefordert, und das lassen sich die Zuschauer natürlich nicht zweimal sagen. Ein wildes Gewusel herrscht auf der Bühne. Und auch davor werden Hände gereckt, wird gepogt, gemosht und im Kreis gelaufen. Sänger Johannes lässt es sich nicht nehmen, selber das ein oder andere Bad in der Menge zu nehmen… Nach den anfänglichen Start-Schwierigkeiten läuft der Rest des Konzerts bestens, ich bin echt gespannt auf die Bilder (wenn man die denn zu Gesicht bekommt). Ich hae hier keine gemacht, es waren genug Fotografen da, da wollte ich mich nicht auch noch dazwischenquetschen. Leider auch hier wieder Mikro-Probleme, so dass man die Vocals manchmal kaum verstanden hat, aber alles in allem eine saubere Leistung die Lust auf das neue Album macht.

 

Fazit: Hütte Voll – Die ein oder andere Überraschung auf der Bühne…… Was will man mehr…. Weiter so, der Underground muss leben…. 😀

 

Hier geht’s zur GALERIE

Release Show_14-02-2014_53

 

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Preview:

Erneut hat ein Silberling zum Landeanflug angesetzt. Rising Anger aus dem Großraum Frankfurt/Wiesbaden reihen sind in die Liste derer ein, die ein neues Album auf den Markt werfen. Und wie ließe sich das besser feiern, als mit einer großen Release-Party…?

Am 14.02.2014 gibts ordentlich auf die Mütze, und zwar mit folgenden musikalischen Leckerbissen:

Metalcore / Hardcore von Rising Anger (Wiesbaden / Frankfurt, GER)

Melodic Hardcore / Metalcore von Wasted Bullet (Tilburg, NED)

Hardcore von Shattered Lions (Frankfurt, GER)

Hardcore von Carry the Dead (Frankfurt, GER)

Post Hardcore von Goldfall (Sarstedt, GER)

Punk / Hardcore von Pequod. (Homberg / Kassel, GER)

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