Livereview und Bilder – SPH-Bandcontest Vorentscheid Goldene Krone Darmstadt – 27.02.2015

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SPH Bandcontest – Vorentscheid in der Goldenen Krone Darmstadt
27.02.2015

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Frankfurt – Darmstadt freitags nachmittags 17.00 Uhr. Da kann sich wohl jeder vorstellen, was da auf der Autobahn los ist. Ich gebe dennoch nicht auf, und bin pünktlich zum Beginn der Shows in der goldenen Krone gelandet.

Papperlapapp, eine Alternative-/Pop-Band aus Ladenburg macht den Anfang für heute Abend. Die Jungs lassen es etwas ruhiger angehen und spielen einen locker flockigen Rhythmus, der schon echt viele Fans in die Krone gelockt hat. Schätzungsweise 50 Personen stehen hier vor der Bühne und lauschen den deutschen Texten der Vier. Die eingeplante Spielzeit für jeden Slot liegt wie immer bei 30 Minuten. Das hat die Band wohl ein bißchen überschätzt und hat am Ende noch einen kleinen Zeitbonus über, während dem sie spontan für das anwesende Geburtstagskind einen Song performt. Das Publikum wird natürlich dazu verpflichtet, mitzumachen. „Heut ist Dein Geburtstag – Alles Gute. Du bist’n lieber, hübscher und ’n‘ cute(er)“. Heute ist das erst zweite Konzert in der aktuellen Besetzung. Stabiler Auftritt, obwohl das ja nicht so ganz meine Musik ist….

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Die zweite Band des Abends entspricht dann schon eher meinem Geschmack. Rock/Alternative/Punk Pop heißt es im nächsten Slot. Fading Sunday aus Darmstadt stimmen ein wenig härtere Töne an. Leadsänger Kev übernimmt einen Großteil der Vocals selbst, aber auch Gitarrist Luca hat für einen Song das Zepter in Form des Mikros in der Hand. Die Musik läd zum Tanzen und Mitmachen ein, und schon bald hat sich eine kleine feierwütige Traube Fans vor der Bühne gebildet. Das Publikum wird zum Mitmachen animiert, und muss bei einem Song mit dem Refrain unterstützen. Die Band hat vor kurzem ein YouTube-Video gedreht, welches Ihr euch HIER anschauen könnt. Zudem ist eine EP „Hearts and Fireworks“ am Start, die es natürlich vor Ort und auch über Facebook zu kaufen gibt. Die halbe Stunde Spielzeit endet mit viel Applaus aus Fan-Reihen. Die haben mir echt gut gefallen und bekommen direkt das Geheimtipp-Däumchen aufgedrückt. Obwohl es kein Metal ist. Jungs, da könnt Ihr Euch was drauf einbilden ^^

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Den allerersten Live-Auftritt bestreiten die nächsten Künstler. Mir wird ja immer ein bisschen unheimlich, wenn mehr als ein Laptop auf der Bühne aufgebaut wird. Jetzt ist es wieder so weit. Ein ganzes DJ-Pult wird aufgestellt – viel mehr gibt es an Instrumenten dann auch nicht. Morits aus Heidelberg haben eine elektronische RnB-Mischung mitgebracht. Mit deutschen Texten und einer Bühnenpräsenz, die man einem ersten Auftritt garnicht zugetraut hätte, spielen sich die 3 in die Herzen des Publikums. Die Ladys sind jetzt gefragt, denn hier wird es wieder Zeit, das Tanzbein zu schwingen. Und es dauert nach einer entsprechenden Aufforderung von Morits auch garnicht lange, bis die ersten Damen vor der Bühne zu sehen sind. Ein Auftritt, der selbst mich mit den Zehen auf den Boden tippen lässt…

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Die einzige Band, die einen eigenen Merch-Stand mitgebracht hat, sind Clashman aus Ludwigshafen. Die Jungs stellen den Hardcore-Slot für heute Abend, und die Fans snd schon zu Beginn an den großen Ohrlöchern und der bunt bemalten Haut zu erkennen. Für die Stimmung werden zum Beginn der Show erstmal Leuchtstäbe verteilt. Trancecore steht in der Facebook-Beschreibung, gemixt werden hier Hardcore mit Elektro-Elementen. Die Samples dazu kommen vom berüchtigten Laptop, im Gegensatz zur Band vorher sind aber die „normalen“ Instrumente in der Überzahl. Auf der Bühne wird dem Stil entsprechend viel gesprungen, das Publikum tut es der Band gleich. Da sind sogar Anflüge eines Moshpits zu erkennen. Die Stimme von Sänger Claudio ist ein bisschen leise, leider kaum zu verstehen. Party auf der Bühne mit Leuchtbrillen und coolen Beats, Party auch im Publikum – bei der Anzahl Clashman-Shirts aber nicht verwunderlich. Ziemlich schnell ist die halbe Stunde vorrüber, und die Jungs machen die Bretter für die nächste Band frei…

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Die Mustache Monkeys liefern wieder Black-Beats und Rap-Gesang ab. Vielleicht haben die Jungs sich Dr. Living Dead zum Vorbild genommen. Mit Gorillamasken auf dem Kopf beginnt das Konzert der Mannheimer. Rap-Gesang auch in diesem Slot, und die Damen von eben schwingen auch hier wieder das Tanzbein. Das Gorilla-Motto zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Programm. Masken – Affen-Banner und fliegende Bananen, um nur ein paar Stichpunkte zu nennen. Die Jungs haben eine Menge Fans am Start, Kameras glühen und das komplette Publikum wird wahnsinnig gut unterhalten. Leider ist die halbe Stunde Spielzeit viel schneller vorrüber, als die Band vermutet hat, und so werden Sie fast von der Bühne gedrängelt 😉 Auf der offiziellen Homepage der Jungs ist die aktuelle EP „Spiel, Spaß und Spannung“ zum Download erhältlich. Alles in allem ein starker Auftritt, der mMn auf jeden Fall ein Ticket in die zweite Runde wert ist.

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Nach den Mustache Monkeys habe ich mich aus Darmstadt verabschiedet. Mein Tag hatte um vier schon begonnen, und schließlich musste ich noch über eine Stunde nach Hause fahren – Aus der dann im Endeffekt 3 Stunden wurden, denn die Autobahn war voll gesperrt und ich mittendrin… Ich könnte mir besseres vorstellen, als 13 km Stau nachts um zwölf, aber auch das geht rum.

Morgen bin ich direkt wieder beim SPH anzutreffen, dann in Mainz. Und zum heutigen Tag kann ich im Nachhinein berichten, dass Morits, Mustache Monkeys und Fading Sunday den Sprung in die zweite Runde geschafft haben 😀 Das Stadtfinale findet voraussichtlich am 09.05.2015 statt.

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