Livereview und Bilder – Summerbreeze Open Air 2014 – Tag 2

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Summer Breeze Open Air 2014 – Tag 2 – 14.08.2014

summer breeze

Aborted aus Belgien eröffnen den ersten offiziellen Festivaltag. Obwohl es noch verdammt früh ist, sind schon viele Fans vor der Bühne anwesend. Die Belgier, die quasi direkt aus Schlotheim hier auf die Summerbreeze-Bühne gefallen sind, sorgen schon am frühen Morgen für den ersten Circle Pit des Tages. Und nicht nur das, unter der Schutzhaube von Luftballons, Seifenblasen und Gummitieren lassen sich die Zuschauer zu einer riesigen Wall of Death hinreissen. Immerzu angestachelt von Sänger Sven, der unermüdlich Motivationsschübe ans Publikum verteilt („Circlepit Motherfuckers….“) Ein starker Auftritt der mit viel Applaus belohnt wird. Da macht auch das kleine Problem mit dem Bass zum Beginn der Show nicht mehr viel aus – zudem dies dank der wirklich gut aufgestellten Bühnen-Crew wirklich schnell behoben ist. Ansonsten gibt’s auch heute viele lachende Gesichter auf der Bühne, die ersten Crowdsurfer werden gesichtet und viel zu schnell ist diese dreiviertel Stunde auch wieder vorbei.

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Auf der Mainstage geht es direkt Schlag auf Schlag weiter. Die Schweden von The Unguided rufen auf zum melodischen Death Metal-Massaker, und haben dazu noch eine gehörige Portion Hardcore im Gepäck. Direkt mit 2 Sängern ist die Band angereist. Richard, der ausschließlich seine Stimme als Instrument benutzt, kümmert sich um die Growls, Roland (auch GIT) bringt sich mit seinem Klargesang ein. Damit aber nicht genug, auf der Bühne herrscht stetiger Bewegungsdrang, das reicht vom Klettern auf Boxen und Monitore über Sprints quer über die Bühnenbretter bis hin zu Luftsprüngen von Roger (GIT). Die Welle an Crowdsurfern reisst nicht ab, und auch das Pulikum lässt sich von so viel Energie auf Der Bühne anstecken und feiert die Jungs aus Falkenberg. Nach jedem Song gibt es viel Applaus aus den Zuschauerreihen, vor allem die jüngere Generation kann die Texte mitsingen und dass hier mehr Frauen als Männer vor der Bühne stehen, ist wohl auch der Ausstrahlung der Jungs zu verdanken. Insgesamt ein super Auftritt, der mir richtig gut gefällt.

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Ein wenig zieht sich der Himmel zu, als laut Running Order die Niederländer von Delain spielen. Aber kaum betritt die hübsche Sängerin Charlotte die Bühne, ist das schlechte Wetter wie weggefegt und die Sonne strahlt über dem Festivalgelände. Wer die Band kennt der merkt schnell, dass hier ein Mann zu wenig auf der Bühne steht. Trotz krankheitsbedingtem Ausfall von Keyboarder Martijn hat die Band sich den Auftritt hier in Dinkelsbühl nicht vermiesen lassen, und sind statt dessen zu viert mit elektronischem Ersatz für den Tastenmann angereist. Ziemlich ungewohnt zwar, aber perfekt umgesetzt zeigt sich die Show der vier aus Zwolle. Bereits mit dem ersten Song begeistern sie die Fans, so dass ziemlich bald eine riesige Schar von Zuschauern vor der Painstage versammelt ist, um der Musik von Delain zu lauschen. Die Arbeit mit den Fans ist hervorragend, Charlotte motiviert immer wieder zum Mitmachen, und das lässt sich das Publikum nicht zweimal sagen. Wer nicht klatscht oder mitgrölt, der ist mit seinen Gedanken überall, aber nicht hier…

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Als erste Band auf der T-Stage sorgen heute Heretoir aus Augsburg für Wallung. Schon um diese doch recht frühe Nachmittagsstunde zieht die Band eine ganze Meute von Fans in das Zelt. Ruhige melancholische Töne sind hier zu hören. Gepaart mit der Mimik von Fronter Eklatanz und der Bühnenperformance seiner Kollegen an den Instrumenten der erste Geheimtipp des heutigen Tages. Die Augsburger nehmen das Publikum direkt von der ersten Sekunde an für sich ein. Der Sound ist nicht ganz auf der Höhe, da muss heute auf jeden Fall noch stark nachgebessert werden. Manch einer wird denken, Black Metal am Nachmittag und bei Sonnenschein verliert seine Wirkung, nicht aber während dieser dreiviertel Stunde. Als besonderes Goodie hat die Band – wie schon im Vorfeld auf Facebook vermutet wurde – einen Gastsänger im Gepäck. Thorsten von Agrypnie ist mit nach Dinkelsbühl gereist, um Eklatanz am Mikro zu unterstützen. Musikalisch ist dies ein wirklich starker Auftritt. Ruhige, instrumentale Parts wechseln mit schnelleren Passagen ab, die klare Gesangsstimme des Fronters tut ihr übriges um diese Show zu einem ganz besonderen Erlebnis werden zu lassen. Daumen hoch Jungs, das war super.

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Die Metalcore Combo „Of Mice and Men“ mussten leider in quasi letzer Sekunde den Auftritt absagen. Aber die Veranstalter reagieren prompt, und können noch in der Nacht zum Donnerstag einen würdigen Ersatz präsentieren. Die Lokalmatadoren von Hackneyed sind spontan eingesprungen, und präsentieren nun auf der Painstage für eine Dreiviertelstunde Death Metal Geballer. Natürlich freuen die Jungs sich wie Bolle, hier nach 2011 erneut auftreten zu können, und bedanken sich überschwenglich bei Veranstalter und Publikum für die Einladung. Der Lineup-Wechsel ist im Vorfeld nicht bei jedem Festivalbesucher angekommen, darum gab es zu Beginn noch ein paar verwunderte Gesichter. Aber die Jungs werden trotzdem genauso gefeiert wie die Kollegen aus Übersee. Wenn nicht sogar noch einen Tick mehr, denn natürlich sind viele Fans der Band anwesend, und schon vor Konzertbeginn werden die Jungs mit „Hackneyed“-Rufen auf die Bühne gebeten. Mit gleich 2 neuen Songs im Gepäck motiviert die Combo um Fronter Phil die Menge, so dass der erste Circle Pit und Stagediver nicht lange auf sich warten lassen. Wie die Flummis wird hier über die Bühne geflitzt, und sowohl Band als auch Zuschauer haben sichtlich Spaß an dem Konzert, dass in einer riesigen Wall of Death endet. Hier sollte man definitiv ein Auge drauf halten. Für mich die erste Überraschung am heutigen Tag.

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Hackneyed_14-08-2014_19

 

Wie noch so manch andere Band auf dem Breeze sind auch Skeletonwitch direkt aus Schlotheim angereist. Die Combo präsentiert sich abermals mit einem super-Set und einer wahnsinnigen Bühnenpräsenz. Die Jungs aus Ohio legen direkt von der ersten Sekunde an voll los, und bringen Stimmung ins Zelt. Da kreisen die Haare, da wird gemosht und getanzt. Death / Thrash Metal – Oldschool – der ebenso dazu anregt, das ein oder andere Bierchen zu vernichten – sowohl vor als auch auf der Bühne 😀 Eine große Party wird hier gefeiert, nonstop ohne große Pause. Crowdsurfer, grölende Fans und in die Luft gestreckte Fäuste – was will man mehr… Einen etwas besseren Sound vielleicht, der klingt wie bei so manch anderem Konzert heute ein bisschen vermatscht… Definitiv ein Punkt, der von Veranstalterseite noch zu verbessern ist. Ansonsten haben wir mal kräftig abgefeiert während dieser dreiviertel Stunde. Die Combo ist live auf jeden Fall sehenswert… Daumen hoch…

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Mit ein wenig Deathcore geht es direkt weiter auf der Camel-Stage. Die Braunschweiger Jungs von Science of Sleep bringen den Platz vor der kleinen Bühne mächtig in Aufruhr. Ich würde mal sagen, das ist für heute das bewegungsfreudigste Publikum. Moshpit von der ersten bis zur letzten Sekunde, Crowdsurfer ohne Ende und eine riesige Wall of Death zum Schluss. Auch wer nicht zur Gruppe der moshenden Fans gehört, der schüttelt bei diesem Konzert zumindest mit dem Haupthaar. Die Jungs haben es echt drauf, das Publikum zu motivieren. Sänger Marcus lässt es sich natürlich nicht nehmen, ein dickes Danke zu sagen für die Möglichkeit hier in Dinkelsbühl dabei zu sein. Ein super Auftritt, der sogar mit einer Zugabe abschließt (da noch Zeit übrig ist). Mal unbedingt im Gedächtnis behalten… Mindestens bis zum 10.10.2014 – Wer an dem Tag in und um Aalen unterwegs ist, der luschert mal rein in die Release-Show der Kollegen von Necrotted – und macht sich selbst ein Bild…

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Mit (Achtung, O-Ton 😀 ) „Death Metal aus fucking Finland“ erstürmen die Jungs von Mors Principium Est die Zeltbühne. Diese Combo gefällt mir mal so richtig gut. Melodischer Death / Thrash Metal, schnelle Spielweise, große Bühnenpräsenz und tolle Arbeit mit den Fans. Musikalisch gibt’s mit Keyboard, harten Gitarrenriffs und Drumgewitter so einiges auf die Ohren. Und auch der Sound – man mag es kaum glauben – ist verhältnismäßig sauber. So ist es kein Wunder, dass das Zelt gut gefüllt ist. Die finnische Combo hat die Fans fest im Griff, Sänger Ville Viljanen sorgt mit seinem Mix aus Screams und Growls für begeistert mitgrölendes Publikum, unzählige Haarschöpfe kreisen, Pommesgabeln so weit das Auge reicht… Die Jungs aus Pori feiern zusammen mit den Zuschauern eine dicke Sause, haben sichtlich Spaß auf der Bühne und wohl mehr als einen neuen Fan gewonnen…

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Was ist der Worst Case für einen Festival-Veranstalter? Wenn eine Band kurz vorher den Auftritt absagen muss. Wenn es auch „nur“ die Camel-Stage betrifft, sorgt die Meldung der Hamburger Combo Todtgelichter für Aufregung. Sängerin Marta ist erkrankt, wird die Show nicht spielen können. Ohne zu zögern springt jedoch kurzerhand Gastvocalist Torsten (Nocte Obducta / Agrypnie) ein, und das Konzert der Band kann wie geplant stattfinden. Allesamt weiß gekleidet und geschminkt geben die fünf für die anwesenden Fans ein imposantes Bühnenbild ab. Sogar Torsten hat sich dem Kleidungsstil der Band angepasst, und erscheint im ungewohnt hellen Dress. Die Camelstage ist wirklich gut besucht, die Fans sind von der ersten Sekunde an voll in ihrem Element. Kreisende Haare, Fäuste, Freudenjubel… Alles ist hier zu sehen und zu hören. Als für den Song „Phobos & Deimos“ auch noch Dave (VOC bei Heretoir) dazukommt, kennt das Publikum kein Halten mehr. Ein sehr gelungener Auftritt, der in dieser Form wahrscheinlich so nicht mehr zu sehen sein wird. Da dies gleichzeitig der letzte Auftritt von Bassist Chris gewesen ist, wird die Combo in dieser Besetzung nicht mehr auf der Bühne stehen. Daumen hoch für die Entscheidung, trotzdem zu spielen. Besser konntet Ihr das nicht machen…

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Drei Jahre ist es her, da spielten Arch Enemy zuletzt auf dem Summer Breeze. Mit neuer Frontfrau im Gepäck entern die Schweden aus Halmstad 2014 erneut die Bretter der Mainstage, um die Fans mit „Pure fucking Metal“ zu versorgen. Nachdem sich die Aufruhr um den Wechsel am Mikro wieder gelegt hat, sind die Fünf bereit den Dinkelsbühler Festivalacker in Schutt und Asche zu legen. Alissa – auffallend bewegungsfreudig und mit der unverwechselbaren blauen Haarmähne ein echter Hingucker – hat das Publikum von der ersten Sekunde an fest im Griff. Mit voller Power führen Sie und ihre Kollegen durch die einstündige Setlist, die hauptsächlich Klassiker wie z. B. „Nemesis“ und „We Will Rise“ enthält. Auch wenn die Band aufgrund des Fronter-Wechsels ein bisschen aus der Headliner-Schusslinie gefallen ist – Dies war das mit Abstand am best besuchteste Konzert des gesamten Festival-Wochenendes. Die Energie von der Bühne überträgt sich quasi auf jeden einzelnen hier im Publikum. Mein Favorit am heutigen Tag – eine wirklich super Show…

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Mit den Jungs und dem Mädel von Equilibrium wird es episch auf der Pain-Stage. Die Combo aus München lockt ebenfalls viel Publikum an. Und das macht ebenso großartig Party, wie zuvor bei den Kollegen von Arch Enemy. Mit Konfetti und Seifenblasen bewaffnet bezieht die Fan-Gemeinde Stellung in den ersten Reihen. Fliegende Matten, springende Fans und eine riesige Wall of Death können sich sehen lassen. Zudem sind die Münchener alles andere als bühnenscheu, suchen die Nähe zum Publikum, motivieren zum Mitgrölen und klatschen die Fans an vorderster Front beim beherzten Sprint durch den Fotograben ab. Die Songs können von fast jedem durch die Bank weg mitgesungen werden, und so ist es nicht verwunderlich, dass die Luft über der Painstage bald mit einem Hauch „MET“ erfüllt ist. Die Security zumindest bekommt während dieser Stunde alle Hände voll zu tun.

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Mit seiner Zweitband Winter of Sin entert God Dethroned-Fronter Henri Sattler die Camel Stage in Dinkelsbühl, um in der zur Verfügung stehenden halben Stunde Spielzeit sich, seine Band und das neue Album „Violence Reigns Supreme“ zu präsentieren. Als wolle man in den 30 Minuten möglichst viele Songs raushauen, geht’s direkt und ohne viel Gequatsche los. Der Platz vor der Bühne ist zu Beginn zwar noch nicht ganz so gut gefüllt, aber je länger die Boxen auf der Camel-Stage den dröhnenden Death Metal in die Abendluft blasen, desto mehr Zuschauer halten an um sich das Spektakel anzuhören. Mit kräftiger Stimme röhrt Henri die Vocs ins Mikro. Seine Kollegen Dirk und Ricardo an Bass und Gitarre lassen es nicht ruhiger angehen und hauen kräftig in die Saiten. Unterstützt durch Michiels Drum-Gewitter nehmen die vier die kleine Bühne schnell für sich ein und sorgen in der Zuschauermenge schnell für schmerezende Nackenmuskeln. Der super gemischte Sound macht den Gig zu einem musikalischen Erlebnis und viel zu schnell heißt es „this is the last song for tonight“…

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Was haben Primordial, Dimmu Borgir, Einherjer, Mayhem und Thyrfing gemeinsam? Das kann man im nächsten Slot auf der T-Stage miterleben… Mit Twilight of the Gods steht eine Bathory-Tribute-Band auf der Bühne, die aus Mitgliedern der oben genannten Bands zusammengewürfelt ist. Das Zelt ist zwar nicht zum Bersten gefüllt, aber es sind schon genug Zuschauer da um gut Stimmung zu machen. Schon vor Beginn des Konzertes werden die Jungs mit Sprechchören auf die Bühne gerufen. Alan (VOC) motiviert die eh schon begeisterte Menge zu noch mehr Bewegung. Fliegende Haare wohin das Auge reicht sind die Folge. Das die Jungs allesamt über einiges an Bühnenerfahrung verfügen merkt man der Combo definitiv an. Von 0 auf 100 geben die Jungs alles, um auch den letzten Zuschauer zum Kopfnicken zu bringen. Das Publikum lässt sich gerne anstecken von der Energie auf der Bühne. Zur Enttäuschung der Fans ist das Konzert 10 Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit vorrüber, und trotz der lauten „Hey Hey“-Rufe wird leider auch kein Zusatzsong mehr gespielt. Schade, aber trotzdem ein Mega-Auftritt, den die Fünf auf die Bretter gelegt haben.

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Die Jungs von The New Black haben letztes Jahr auf dem Summersend Open Air schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hard Rock mit Gitarre, Bass und Mundharmonika. Sänger Fludid kommt zunächst fast vermummt auf die Bühne. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen röhrt er den ersten Song fast bewegungslos ins Mikro. Bewegung kommt dann ab Song Nr. 2 in den Fronter, der sich dann auf das Bewegungslevel seiner vier Kollegen hochschraubt. Voll motiviert und gekonnt präsent zeigt sich die Würzburger Combo auf der Camel Stage. Der Slot ist super besucht, bildet er doch das Bindeglied zwischen „Twilight of the Gods“ und „Children of Bodom“. Viele kreisende Haare, Powerfäuste und mitgrölende Fans soweit das Ohr und Auge reichen, da hat die Band ein echtes Brett hingelegt. Nicht zu verachten, sowohl heute als auch schon 2013 – ist das harmonische Miteinander der Jungs auf der Bühne. In solch strahlende Gesichter guckt man als Zuschauer gerne…

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Children of Bodom habe ich mir aus Zuschauerreihen angeschaut. Für die Headliner habe ich auch in diesem Jahr keinen Fotopass bekommen, so dass ich mir das Konzert aus der Entfernung angeschaut habe. Die Combo aus Finnland hat unzählige Menschen vor die Mainstage gelockt, wenn auch nicht ganz so viele wie die Kollegen von Arch Enemy am Nachmittag. Sowohl die Deko als auch die Bühnenshow selber hat – zumindest bei mir – keine Begeisterungsstürme hervorrufen können. Beides ist jedoch wohl mit Absicht eher spärlich ausgefallen, damit der Melodische Death der Combo den direkten Weg ins Ohr der Anwesenden findet. Die Songauswahl gut gemischt – querbeet durch alle Alben. Natürlich ist auch vom neuen Silberling etwas dabei, aber anstatt hauptsächlich frisches Material zu spielen konzentrieren die Jungs sich auf das Altbekannte- und Bewährte und sorgen so für freudige Gesichter bei den anwesenden Fans. Der ein- oder andere Lieblingssong dürfte heute aus den Boxen geschallt haben, so viel ist sicher. Und auch mir hats ausgesprochen gut gefallen.

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Children of Bodom_14-08-2014_22

 

Die Bühne gerockt haben Eskimo Callboy schon auf dem Mair1 in Montabaur. Und es gibt glaub ich nur 2 Möglichkeiten: Entweder man mag die Band – oder halt eben nicht… Ich gehöre zu ersterem, daher habe ich mich natürlich spätnachts noch ins Zelt gequält, um den Auftritt der sechs Castrop-Rauxeler anzuschauen. Und außer mir haben das noch unzählige andere getan… Das Zelt ist brechend voll trotz der späten Stunde. Die Jungs haben die Lacher direkt zu Beginn auf ihrer Seite, denn „Um Solidarität zu zeigen“ haben sie sich angemalt wie Immortal. So ein ganz kleines bisschen passt die Combo ja nicht ins Lineup, aber die Jungs machen super Stimmung und die Band wird gefeiert. Fast alle können die Songs mitgrölen. Auch hier lassen sich unzählige Fans auf den Händen nach vorne zur Bühne tragen. Nachdem die Ruhrpott-Combo am Mittag schon für Staus vor dem metal.de-Stand gesorgt haben ist hier auch schon bald kaum noch ein Durchkommen in Richtung Bühne möglich. Der Tagesabschluss mit einer Riesen-Party – so muss dass sein…

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Eskimo Callboy_14-08-2014_14

 

Fazit für den zweiten Festival-Tag: Soundtechnisch geht auf jeden Fall noch was – Wettertechnisch auch. Für den Regen können die Veranstalter zwar nix, aber im Gegensatz zum Vorjahr ist der Boden im Zelt in diesem Jahr echt grausam…. Für 2015 bitte wieder Bretter auslegen…

HIER geht’s weiter mit Tag 3…

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