Majesty, Stormwarrior und Wisdom im Vortex Siegen
21.02.2014

 

Majesty Stormwarrior Wisdom

 

Das Vortex rief zum Heavy Metal-Abend und ich war ganz vorne mit dabei. Majesty hatte ich auf dem Metalfest letztes Jahr schon einmal gesehen. Jetzt sind sie wieder auf Tour und es ist klar dass ich da nochmal hin musste… Unbedingt… Vor allem, da die Jungs ihre neue Scheibe „Banners High“ mit im Gepäck haben 😀

Mit den beiden Mitstreitern Stormwarrior und Wisdom ist das Lineup komplett, und der Abend versprach schon im Vorfeld, dass er gut werden wird.

Naiverweise habe ich gedacht, es reicht wenn ich um halb neun in Siegen ankomme – Pustekuchen. Parkplätze waren schon keine mehr in der Nähe des Clubs aufzutreiben, so dass ich noch einen kurzen Zwischenspurt einlegen musste um pünktlich zu Show-Beginn am Veranstaltungsort anzukommen.

Die Eingangstür ging schon nicht mehr zu, so viele Leute drängten sich im Vorraum, und auch der Konzertsaal war schon bis zum Anschlag gefüllt mit Fans des guten alten Heavy Metal.

Kurz nachdem ich mich durch die Zuschauer bis zur Bühne gekämpft hatte, fing das Konzert von Stormwarrior an. Der Zeitplan wird also schonmal gut eingehalten. Die 4er Combo aus dem Hohen Norden hat einen ganz eigenen Stil des Metals in der Tasche, der jeden im Publikum kurzerhand mitreisst. Die Metaller der ersten Reihe lassen von Beginn an die Haare fliegen, die Pommesgabeln und Fäuste werden ständig in die Höhe gereckt und nicht gerade wenige können jede Text-Zeile auswendig mitsingen. Mein Nebenmann meinte schon, diese Band hätte heute auch getrost der Headliner sein können. Ein Münchener Kollege, dem ich vom Konzert aus noch eine Nachricht zukommen ließ war schon ganz neidisch, weil er noch eine ganze Woche warten muss, bis er sich die Jungs endlich auch live anschauen kann. Mit dem neuen Album Thunder & Steele, das am 24.01.2014 erschienen ist, haben die Jungs ein echtes Schmuckstück mitgebracht. Aber auch die älteren Stücke werden vom Publikum dankbar angenommen. Die 45 Minuten Spielzeit der Hamburger geht leider viel zu schnell vorbei. Und auch für eine Zugabe bleibt leider keine Zeit mehr. Auf jeden Fall ist diese Band, die den Spaß an der Musik perfekt an die Zuschauer weitergegeben hat, mal im Hinterkopf zu behalten.

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Wisdom sind aus Ungarn zu uns gekommen. Nach einer echt kurzen Umbauphase von nur 15 Minuten startet die Show der 5er Combo. Hier in Deutschland ist die Formation noch nicht ganz so bekannt, denke ich – denn es ist vor der Bühne nicht ganz so viel los wie noch bei Stormwarrior. Der Stil ist hier wieder ein ganz anderer, und lässt mich zunächst an die Siegfried-Sage denken. Um es mal mit den Worten eines Sport-Kollegen zu sagen: „Dragonslayer Mode“ 😀 Die Technik macht einen einwandfreien Job, das sei hier an der Stelle schon mal erwähnt, der Sound ist super und auch das Licht gut geregelt. Sogar das Mikro spielt hier mit, und gibt die klare Gesangsstimme von Gábor Nagy (VOC) perfekt wieder. Gábor Kovács (GIT) hat sichtlich Spaß an dem Konzert und bringt die Fans mit den verschiedensten Grimassen zum Lachen. Aber auch die anderen Band-Mitglieder suchen die Nähe zum Publikum und animieren zum Mitmachen. Mitsingen durften wir zum Schluss hin dann auch, was – ähm – solala geklappt hat. Gábor hats definitiv besser drauf als mein Nebenmann 😉 Ebenfalls nur 45 Minuten durften die Jungs aus Budapest für uns auf der Bühne stehen, auch hier leider keine Zugabe aber ein tosender Abschiedsapplaus des Publikums.

 

Translated in my very bad schools-english 😀

Wisdom came to us from Hungary. The Show started after a really short break. Only 15 minutes for changing the instruments and soundcheck – that’s really fast. I think, this band is not as famous here in Germany, in front of the stage are not as many people as while the Stormwarrior-Show. The style here is more calmly – EPIC metal- and makes me think of the Siegfried saga . In order to say with the words of a sports colleague: “ Dragonslayer Mode“ 😀 The technik is doing a perfect job, that should be mentioned here on the site before, the sound is great and also the light is regulated very well . Even the micro is set perfectly for the clear voice of Gábor Nagy (VOC ). Gábor Kovács ( GIT ) has a lot fun at the concert and you can see a variety of grimaces in his face, with which he made his fans laughing. But also the other band members want to be close to the audience and encourage them to participate. All of the people in the room had to sing while the last songs, what worked – äh – so la-la. Gabor has it’s definitely better on it than my neighbor 😉 Also only 45 minutes for the guys from Budapest, and also no encore, but a thunderous applause from the audience farewell. 

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Majesty haben im Juni 2013 auf dem Metalfest vorgelegt – und diesen Eindruck galt es nun aufrecht zu erhalten. Die Pause hier dauerte etwas länger, ca. 30 Minuten mussten die Fans vor der Bühne sich gedulden, bis die ganzen technischen Finessen, das Schlagzeug und die Paravents aufgebaut waren. Extra Lichtstrahler wurden aufgebaut, und die ausgelegten Playlists haben schon zu Beginn eine etwas längere Vorstellung angekündigt. Um 23:00 Uhr hieß es dann Licht aus – Spot an, und die 5 Jungs aus Lauda-Königshofen betreten die Bühne. Zuerst nur Jan an den Drums, der das Konzert mit einem Solo einläutet, dann folgen die weiteren Mitglieder der Band, um uns mit ihrer Version des Heavy Metal mächtig einzuheizen. Das es hier viel technisches Gefrickel geben wird, haben die Gerätschaften auf der Bühne schon vermuten lassen, und ich habe schon befürchtet, dass der Sound im doch eher kleinen Vortex das nicht so ganz hinbekommt, aber weit gefehlt. Auch hier passt alles – ein Lob an den Techniker, der hat seine Sache echt gut gemacht. Mit „We want his Head“ wird direkt voller Power in das Konzert eingestiegen, unterbrochen werden die Songs ab und an von Soli, die von Drummer Jan, und den beiden Gitarristen Tristan und Robin vorgetragen werden. Sogar ein Akustik-Vortrag ist dabei – der Song „Take me Home“ wird sitzend auf Barhockern mit Konzertgitarren gespielt, was für ein bisschen Erholung, sowohl bei der Band als auch beim Publikum sorgt. Natürlich wird viel Material von der neuen Platte gespielt, aber auch hier sind die älteren Klassiker nicht wegzudenken…. „Heavy Metal Battlecry“ und „Sword & Sorcery“ dürfen im Lineup nicht fehlen… Haben die fünf Jungs mich auf der Loreley schon begeistert – jetzt bin ich auf jeden Fall infiziert – die Show ist, wohl auch wegen der Club-Atmosphäre – hundertmal besser als auf der großen Festival-Bühne. Soooo gut hatte ich die nicht in Erinnerung – ehrlich…. Nach fast 2 Stunden ist das Konzert (gefühlt: viel zu schnell) vorbei. Und ich wieder um eine Erfahrung reicher: Club-Konzerte sind manchmal doch die besseren Festivals…. Super Job, weiter so…. Und jeder der die Möglichkeit hat: ANGUCKEN – es lohnt sich… 😀

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Fazit: Das Vortex war echt gut gefüllt. Ca. 200 Leute waren da, man kam aber trotzdem noch gut überall hin. Sogar bis vor die Bühne konnte ich mich zwängen, um Bilder zu machen.
15 Euro Eintritt hat der ganze Spaß gekostet, das waren aber gut angelegte Euronen. 4 Stunden Heavy Metal pur, ein Abend der leider viel zu schnell rum war, 2 CDs und eine 1,5-Stündige Heimfahrt inklusive….

Beim nächsten Mal bin ich ganz bestimmt wieder dabei 😀

 

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Preview:

Auf dem Metalfest 2013 haben Majesty die Loreley gerockt, jetzt sind sie wieder auf Tour und es ist klar dass ich da nochmal hin muss… Unbedingt… Vor allem, da die Jungs ihre neue Scheibe „Banners High“ mit im Gepäck haben 😀

Also auf nach Siegen, und zwar am 21.02.2014. Mit dabei sind noch zwei weitere Kracher, der Abend verspricht also jetzt schon, dass er super werden wird.

 

Es erwarten Euch:

Heavy Metal von Majesty (Lauda-Königshofen, GER)

Heavy Metal von Stormwarrior (Hamburg, GER)

Heavy / Power Metal von Wisdom (Budapest, HUN)

 

Einlass um 20 Uhr, Beginn der Show um 21 Uhr
Karten gibts an der Abendkasse (18 EUR) oder bereits jetzt im Vorverkauf für 15 EUR

 

Ich kann Euch diesen Abend nur ans Herz legen, erscheint zahlreich zum Haare wedeln 😀