Livereview und Bilder – Night of Chaos im Gasthaus „Zum Oswald“ Weifenbach – 14.06.2014

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Night of Chaos im Gasthaus „Zum Oswald“ Biedenkopf-Weifenbach
14.06.2014

 

flyer

 

Bei schönstem Sommerwetter habe ich mich auf nach Weifenbach gemacht, um mir den Abend mit 4 klasse Bands zu verschönern. Bis auf die Silent Souls kenne ich die Musiker schon und es ist klar: Das kann eigentlich nur gut werden.

Geplant für halb acht ist der Start mit Five Dollar Crackbitch aus Andernach. Aber man lässt sich noch etwas Zeit, um auch die letzten Fans den Fängen der Sommersonne zu entlocken. Der Konzertsaal ist größer, als man es für ein Gasthaus vermutet. Im Gegenzug dazu ist die Bühne ziemlich klein und verdammt eklig ausgeleuchtet. Damit sich die Fünf nicht ins Gehege kommen, bleiben Stefan (VOC) und Mark (Bass) direkt unten vor der Bühne stehen, mitten im Publikum. Allzu viel ist noch nicht los, aber die Fans die schon da sind, kreisen die Nacken warm und sind auch ansonsten ziemlich angetan von der hier noch relativ unbekannten Band. Allen voran: die Kollegen von Necrosphere und Hyems, die auch später noch spielen werden. Ein neuer Song ist im Set dabei, zum Ende hin wird das Publikum mutiger und verlangt sogar nach einer Zugabe – die dann tatsächlich gespielt wird. Bis auf den doch eher mauen Sound kann man hier nicht meckern. Sehr schön das…

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Five Dollar Crackbitch_14-06-2014_25

 

Die zweite Band Necrosphere ist mir auch nicht unbekannt. Die Jungs hab ich im Januar bei der Release-Show ihrer EP Viral Resurecton schonmal gesehen, und fand die da schon ziemlich gut. Der Konzertraum füllt sich zusehends, kein Wunder, denn die Jungs sind ja bekannt hier. Nach einer kleinen aber bestimmenden Aufforderung von Saschinski (VOC) trauen sich die Fans auch näher an die Bühne, um dort das Haupthaar zu schütteln. Die Songs der EP werden gespielt, aber auch ein Cover (Eaten von Bloodbath) sowie ein neuer Song, der auf dem nächsten Album – dann ein Full-Length – erscheinen wird. Eine runde Sache, vor allem weil es auch den anderen Bands anscheinend sehr gefallen hat 😀

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Necrosphere

 

Bei Hyems bin ich erstmal gespannt, wie hier der kleine Platz auf der Bühne genutzt wird. Außerdem bin ich echt dankbar, dass die Jungs das rote Licht auf blau-weiß umstellen, da kann man wenigstens ein bisschen was sehen. Die Technik funzt heute besser als beim letzten Auftritt der Fünf, Mikro klappt 1 a und soweit ich das hören kann sind auch sonst keine Aussetzer da. Wobei der Sound allgemein heute ziemlich vermatscht ist, aber daran hat man sich nach der zweiten Band schon gewöhnt.  Die Headbanger vor der Bühne störts ebenfalls nicht, die sind mit Feuereifer bei der Sache und lassen sich auch nicht durch AEJ aus der Ruhe bringen, der vor der Bühne auf- und abläuft. Die Spielzeit ist heute wieder etwas länger, ca. 45 Minuten des Hyems-Sounds bekommen wir um die Ohren… Inklusive Zugabe, jawoll… Und FAST werde ich noch Opfer eines von der Bahn abgekommenen Drumsticks…. *muahahaah* Ich lebe gefährlich, soviel steht mal fest…

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hyems

 

Silent Souls sind die einzige Band für heute, die ich noch nicht kenne. Macht aber nix, das lässt sich ja ändern. Die Truppe hat auf jeden Fall den größten Besuchersturm an diesem Abend… Death Metal haben sich die Fünf auf die Fahne geschrieben und nach ein paar Technik-Problemchen am Anfang kommt auch ganz gut Stoff aus den Boxen. Da der Bassist gleichzeitig auch den Ton macht, muss er an Anfang noch ein paarmal zwischen Bühne und Mischpult umherlaufen, aber nach dem ersten Song hat sich der Sound eingependelt. Die Fans drängen sich vor der Bühne, es sind auf jeden Fall eine Menge Haare am fliegen, und auch leichte Ansätze eines Moshpits zu sehen. Ansonsten Super Show, zumindest das was ich gesehen habe. Wegen den 1,5 Stunden Fahrtzeit, die noch auf mich warten, breche ich ein wenig vor Ende des Konzertes gen Heimat auf….

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Silent Souls

 

Fazit:

Das im doch recht kleinen Weifenbach das Angebot besteht, Metal-Konzerte zu besuchen, finde ich schonmal klasse. Die Location ist eigentlich ziemlich ideal, lediglich am Sound/Licht könnte noch ein bisschen was getan werden…

Alles in allem aber ein richtig toller Abend. Vielen Dank an Five Dollar Crackbitch – Necrosphere – Hyems – Silent Souls 😀 Wir sehn uns… 😉

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