Summernight Inferno Vol. II – Sekto(R)Evolution Dresden – 21.06.2014

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Summernight Inferno Vol. II im Sekto(R)Evolution Dresden
21.06.2014

 

Summernight Inferno

 

Und schon wieder war ich im Osten der Republik unterwegs. Das ein oder andere Konzert im Sektor Evolution in Dresden ist es wert, die lange Fahrt auf mich zu nehmen.

So auch heute. 5 Bands plus Metalgrillen, das hört sich gut an und ich freue mich schon seit Monaten darauf.

Bevor der Abend mit Live-Musik startet, trifft man sich um 17:00 Uhr bei Musik aus der Dose zum Metalgrillen im Vorhof des Sektor. Da es schon den ganzen Tag nach Regen aussieht, und einmal sogar kurz anfängt, ist aber bei meiner Ankunft um kurz nach sieben noch nicht allzu viel los.

Der Beginn der Shows ist laut ausgeteilter Flyer um 20:00 Uhr. Ein wenig Verwirrung wurde gestiftet, als die Facebook-Veranstaltung den Start auf 19:30 Uhr verlegt hat. Wegen Zeitknappheit, da man nicht bis in die Puppen spielen könne, hieß es. Letztendlich steht die erste Band dann doch erst um 20:15 Uhr auf der Bühne…. Meine Nachtruhe sehe ich schon schwinden… 😉

Den Startschuss setzen Metabolic aus Bischofswerda. Die fünf starten vor noch ziemlich spärlich gesätem Publikum. Thrash / Groove Metal steht auf dem Programm, und nach ein paar technischen Schwierigkeiten zu Beginn knüppelt die Band eine ganze Reihe Songs in die Zuschauer. Für die Combo ist der heutige Gig zwar bereits der vierte hier in Dresden, aber der erste hier im Sektor. Ebenfalls Premiere feiert der neue Song der Band, der heute hier zum ersten Mal live performt wird. Die Pausen zwischen den Songs sind vielleicht ein wenig lang, da hätte man wohl noch einen weiteren Song ins Set quetschen können. Erst als Martin, Andy und Dassi (GIT und BASS) sich unters Volk mischen, kommt ein wenig Bewegung in die Anwesenden. Das ist ganz klar noch ausbaufähig…

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Metabolic_21-06-2014_14

 

Bei der nächsten Band, Origin of Zed, kommt ein wenig mehr Bewegung in den Sektor. Sowohl auf der Bühne als auch im Publikum fliegen die Haare ohne Pause. Die Jungs aus dem Erzgebirge (Bad Schlema) erinnern ein wenig an Sic Zone… Death Groove Metal, vorgetragen mit einer super Bühnenpräsenz. Nur unterbrochen durch die Trinkpausen von Sänger Z.K. – viel Gegröle macht viel Durst ^^ – zocken sich die Jungs durch die mitgebrachte Setlist, und sorgen so für den ersten kleinen Moshpit des Abends. Die haben mal ein echtes Brett auf die Bühne gelegt, superklasse… Wer die Jungs verpasst hat, der legt sich am besten mal ganz schnell die 91. Ausgabe der Legacy zu – mit dem Song „Silent Impact“ sind sie auf dem Sampler vertreten, außerdem gibt’s ein Album-Review und ein 2-Seiten Interview zum Lesen…

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Origin of Zed_21-06-2014_09

 

Weiter geht’s im Programm, mit Rogash aus Jena. Die Death Metaller sind mir nicht unbekannt, und seitdem das Debutalbum „Supremacy Undone“ durchweg gute Kritiken kassiert, kommen die Jungs ganz gut rum in Deutschland. Man merkt sofort, auch hier in Dresden kennt man die Truppe schon, denn mit Beginn des Konzertes wird es eng im Zuschauerraum. Vor der folgenden Sommerpause (bis zum Party.San) geben Erik und Konsorten nochmal so richtig Gas, und lassen sich auch von Alex‘ kaputtem Gitarrengurt nicht aus der Ruhe bringen. Das Publikum wird animiert zum mittanzen und grölen. Als Bonbon gibt es heute sogar einen neuen Song zu hören, der auf dem nächsten Album der Band vertreten sein wird. Mit Sandro von Korpus als Gastsänger stehen kurzzeitig 6 Mann auf der Bühne und begeistern die anwesenden Fans. Fazit von mir: Viel besserer Auftritt als noch vor 6 Monaten in Greiz. Die Band hat sich echt gemausert…

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Rogash_21-06-2014_39

 

Für den Wermutstropfen am heutigen Abend sorgen die Gastgeber von Korpus. Mit diesem Konzert, das als einziges nicht abgesagt wurde, beendet die Band (vorerst….) die Karriere. Ich habe glaub ich ein Händchen für traurige Abschiede – heute Korpus, Anfang April Blessed by Hate, im Dezember Days of Despite … Da legt eine Band ein super-Konzert auf die Bretter, und im Anschluss war’s das dann gewesen…. Richtig Schade, denn der Auftritt der 5 hat mir echt super gefallen. Moshpit, Wall of Death, Headbanger ohne Ende…. da wird es vor der Bühne echt ungemütlich. Aber das ist gut so. Die Fans feiern das letzte Konzert der Band mit vollem Körpereinsatz. Auch hier steht (diesmal mit Erik von Rogash) ein Gastsänger auf der Bühne. Es werden Songs gespielt, die sonst nicht so oft auf der Setlist zu finden sind, und auch eine Zugabe bleibt nicht verwehrt. Obwohl wir schon echt im Verzug sind, fast ne Stunde…. Trotz der Auflösung wird heute noch das neueste Musikvideo der Band vorgestellt – Zerstörer gibt’s jetzt auch in laufenden Bildern HIER bei YouTube anzuschauen… Ich sag mal vielen Dank für die Einladung, das tolle Konzert und wünsche Euch alles gute für die Zukunft…

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Korpus_21-06-2014_57

 

Arroganz fangen an aufzubauen, als sie eigentlich schon fertig sein sollten mit Spielen. Dementsprechend spät ist es auch, und das hat so einige Fans davon abgehalten, zu diesem letzten Konzert am Abend zu bleiben. Die Reihen werden wieder lichter im Gegensatz zum Auftritt der Kollegen von Korpus. Die aufgebauten Kerzen und Totenschädel auf der Bühne verbreiten eine unheimliche Stimmung, und diejenigen im Publikum die die Band noch nicht kennen, vermuten direkt eine Art Teufelsanbetung. Bei dem Trio geht es ein bißchen ruhiger zu. Sowohl Musik als auch die Bewegung auf der Bühne sind gemächlicher und laden eher zum Haare kreisen als zum Moshen ein. Trotz der späten Stunde sind doch einige Zuschauer anwesend, einige grölen mit, andere halten sich vornehm zurück und schauen erstmal neugierig zu. Die drei schaffen es, auch den letzten ganz dicht vor die Bühne zu locken, legen einen sauberen Auftritt hin, der leider viel zu schnell vorbei ist. Die Jungs ernten zum Ende eine Menge Applaus und haben bestimmt den ein oder anderen neuen Fan gewonnen, da bin ich mir sicher. Ein super Abschluss für den heutigen Tag. Nachschlag gibt’s auf jeden Fall schon bald – In Schlotheim auf dem Party.San sind die Jungs (wie auch Rogash) wieder zu sehen.

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Arroganz_21-06-2014_19

 

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